
Rund um das Eggenbachtal
Senftenberg - Dreuschendorf - Schießberg - Schirnaidel - Mitterberg - Eggolsheim - Kreuzweg - Breitenbach - Gunzendorf - Stackendorf - Senftenberg
Anfahrt: über A 73 Richtung Nürnberg bis Ausfahrt Buttenheim, Landstraße bis Abzweigung links nach Gunzendorf, Abzweigung links zum Senftenberg
Parken: Parkplatz unterhalb des Senftenberges
Senftenberg - Dreuschendorf - Schießberg - Schirnaidel - Eggolsheim - 7,5 km - 2 Stdn.
Vom Parkplatz gehen wir abwärts und rechts durch den Wald. An den folgenden zwei Gabelungen (eine im Wald, die zweite außerhalb) wandern wir jeweils geradeaus, an der 3. Gabelung ziehen wir nach rechts. Den folgenden Querweg nehmen wir nach links und marschieren auf dem Teerweg nach
Dreuschendorf.
Noch einmal stoßen wir auf einen Querweg, rechts abwärts ziehen wir auf der Ringstraße ins Dorf ein. Nach der
Brauerei Meusel schreiten wir über den Deichselbach und biegen rechts in die
Hauptstraße ein.
Bevor wir die Kapelle erreichen, zweigen wir zwischen Haus Nr. 24 und 22 links in die Straße
Zum Wald ab. Wir wandern durch die Unterführung der Landstraße nach Ebermannstadt und setzen dahinter die Wanderung nach links und rechts fort. Gerade marschieren wir zum Wald, bleiben auch an der Gabelung auf der Geradeausspur und steigen am Waldrand entlang aufwärts.
Vor dem 2. Ansitz begeben wir uns rechts in den Wald, geradeaus durch junge Bäume, teils weglos stoßen wir auf einen Querweg. Mit ihm ziehen wir links zum breiten Forstweg, überqueren diesen und folgen dem Waldweg zum nächsten geteerten Forstweg.
Nun wenden wir uns nach rechts und wandern vorbei an Munitionsbunkern leicht bergan Richtung
Schießberg. Nach etwa 300 m zweigen wir links in einen Waldweg ab, an der Gabelung halten wir nach links, an der nächsten nach rechts. Danach überqueren wir eine Kreuzung, laufen gerade weiter, vorbei an einer
grünen Hütte, aufwärts aus dem Wald.
Mit dem Weg an der Lichtung nach rechts, bald links und am Lichtungsrand abwärts. Auf dem breiten Querweg nach links, nach 25 Metern rechts hinab. Im Rechtsbogen nach
Schirnaidel, vor Wasserbehälter mit Teerweg links hinein. Vorbei an der Kapelle von 1719 abwärts und auch vorbei am
Gasthaus Pinsel, Tel. 09545 / 7416, aus dem Ort.
Nun auf der wenig befahrenen Straße weiter marschieren, vorbei an einem Kreuzschlepper, dann rechts über den Parkplatz zur
Mariekapelle und abwärts nach Eggolsheim. Gerade hinein bis zur evang. Friedenskirche (grünes spitzes Kupferdach), davor
Holzlaube mit Sandsteinbildstock. Wieder zurück, durch eines der drei Tore über den
Friedhof zur kath.Pfarrkirche St. Martin, nach der Besichtigung hinab zur
Hauptstraße und evtl. Einkehr im Gasthaus Lammbräu, Fam. Reinwald, Hauptstraße 43, Tel. 09545 / 8537.
Eggolsheim - Eggerbach - Kreuzweg - Breitenbach - Gunzendorf - Stackendorf - Senftenberg - 7,5 km - 2 Stdn.
Vom Gasthaus gehen wir die Hauptstraße links und gerade in die Brückenstraße. Vorbei an der ehemaligen
Mühle und die Querstraße links aufwärts. An der Gabelung wenden wir uns nach rechts und laufen am
Eggerbach entlang bis zur Scheune. Dort überqueren wir den Eggerbach und steigen über einen Wiesenweg hoch zur
Mariengrotte am Ende des Kreuzweges. Oben ziehen wir auf dem Teerweg nach rechts und folgen dem sich in der Senke in Schotter wandelnden Weg geradeaus. Dann umwandern wir ein Wäldchen und stoßen wieder auf einen Teerweg.
Wir biegen rechts ein und marschieren bis zur Rechtskurve am Waldende. Hier zweigen wir links ab und steigen im Wald aufwärts. Nach 50 Metern biegen wir rechts ab und wandern im Wald am Rand entlang. Dann über eine
Obstwiese mit vielen Zwetschgenbäumen und schließlich abwärts zu einer Scheune. Den Querweg nehmen wir nach links und wandern gerade, vorbei an einer weiteren Scheune, am
Breitenbach entlang.
An der folgenden Gabelung gehen wir links über den Brücke und steigen 150 m leicht bergauf. Nehmen die Abzweigung nach rechts und laufen auf der Betonspur wieder abwärts. Mit dem Querweg ziehen wir nach rechts und im Linksbogen durch Wiesen und Felder. Auf Teer geht es dann geradeaus zur
Staatsstraße 2960 nach Ebermannstadt. Davor müssen wir links gehen und gleich rechts auf der Brücke die Straße überqueren. Danach rechts abwärts, links in die Straße nach
Gunzendorf, überqueren, nach wenigen Schritten rechts in die Abzweigung und sofort wieder links.
Wir wandern auf dem geteerten Landwirtschaftsweg an Gunzendorf vorbei gerade nach
Stackendorf. Am Ortseingang biegen wir links in die Sauerwiesen ab, durchlaufen das Neubaugebiet, nehmen die Querstraße nach rechts und erreichen die
Kreisstraße BA 12. Wir benutzen die Straße 150 m nach links, überqueren sie, zweigen rechts ab und steigen aufwärts. Im Wald folgt die Abzweigung zum
Senftenberg, wir gehen rechts und nach 50 m nochmals rechts in die Auffahrt zum
Felsenkeller und zum Parkplatz.
Unschwierige Rundwanderung mit Aussicht ins Regnitztal, Länge ca. 15 km.
Rundtour, hügelig, auf eigene Faust, gemütlich, familiengeeignet
Einkehrmöglichkeiten: Senftenberg, Schirnaidel, Eggolsheim, Gunzendorf.
Sehens- und Wissenswertes:
- Senftenberg, (398 m), OT Buttenheim, kath. Kapelle St. Georg, (alljährlich Georgiritt), 1668/69 anstatt einer 1525 zerstörten Burg erbaut. Die beiden einst hier bestehenden Burgen gingen im Bauernkrieg in Flammen auf und die Reste dienten als Steinbruch, auch für die Senftenbergkapelle, die ein Graubündner errichtete. Bierkeller und Aussichtspunkt. In unmittelbare Nachbarschaft schließt sich der Frankendorfer Klettergarten an. Ein Gebiet mit seinen Schluchten und Felsgebilden aus Dolomitgestein, das einem alpinen Gelände en Miniatur gleicht. Der unter Denkmalschutz stehende Senftenberger Außenkreuzweg wurde im September 1898 aufgestellt und am 09. Oktober 1898 eingeweiht. Er wurde auf Initiative des Lehrers Johann Friedrich (1846 - 1914) errichtet, der 23 Jahre lang die Gunzendorfer Hauptlehrerstelle inne hatte. Friedrich finanzierte das Projekt durch private Spendengelder. Das Fürstenhaus von Thurn und Taxis in Regensburg gewährte einen Zuschuss.
- Dreuschendorf, am Deichselbach, OT Buttenheim. Als fränkisches Straßen- und Sippendorf angelegt, 1116 als Druskendorf erwähnt, was nach Pfarrer Grandinger "Dorf der Gefährten" bedeutet. Die St. Anna-Kapelle wurde am 28. Sept. 1924 eingeweiht, die Vorgängerkapelle, welche der Müller 1727 am Weg nach Gößweinstein errichten ließ, wurde 1923 abgetragen. Am Ort befindet sich eine restaurierte Mühle und eine Brauerei.
- Schießberg (408 m) mit Aussichtsturm
- Schirnaidel, OT Eggolsheim, Landkreis FO, mit seiner derzeitigen Häusergruppe war vor dem 30jährigen Krieg nicht vorhanden. Die Flurgemarkung wurde ursprünglich bebaut von 2 Familienvorständen. Ein Hof war ein Lehen des Fürstbischofs, der andere war ein Ritterlehensgut der Herren von Stiebar in Buttenheim, später erwarb diesen Hof der fürstbischöfliche Kanzleirat Johann Georg Pfister, Stifter der Schirnaidler Kirche. 1718 vermachte er auf dem Sterbebett sein gesamtes Vermögen zur Errichtung eines Kapellenbaues. Die Konsekration der wunderschönen Barockkirche erfolgte schon am 24. Juni 1720 am Fest des Hl. Johannes des Täufers, des Patrons der Kirche. Seit der umfassenden Renovierung 1982 erstrahlt die Kirche in neuem Glanz.
- Eggolsheim, Bachzeilendorf, urkundlich 914 n. Chr. erstmals genannt, jedoch vermuten Geschichtskundige die Gründung des Ortes schon im 6. Jahrhundert,
Das hervorragendste Bauwerk des Ortes ist die kath. Pfarrkirche, dem heiligen Martin geweiht, bereits im 8. Jh. gegründet, älteste Pfarrei der Erzdiözese Bamberg. Der wuchtige Turm stammt aus dem Jahre 1405. Turmhelm mit den Scharwachtürmchen 1644 erbaut, etwas später das Langhaus, die Kirche selbst ist ein erst 1827 eingeweihter Saalbau mit einer wirkungsvollen Säulenfassade von Leo von Klenze, dem Schöpfer der Walhalla und der Propylen.
In der Mitte des Marktfleckens das alte würdige Rathaus, zweigeschossiger Bau mit verputztem Fachwerk und einer hölzernen, aus einem einzigen Stamm geschnitzten Wendeltreppe um 1700; die zahlreichen Häuser in altfränkischem Baustil, teilweise mit Fachwerk und schönen Wandbildstöcken.
Der stattliche Bau des ehemaliges fürstbischöflichen Amtshaus von 1714.
Von vier Toren ist noch das Forchheimer Tor, das sogenannte Hirtentor erhalten, das 1614 abgebrannt war und in seinem heutigen Bestand von 1684 stammt.
Vier spätgotische Sandbildstöcke in malerischen, barocken Holzlauben an den Ortsausgängen.
In Eggolsheim wurde 1489 der Mathematiker Georg Hartmann geboren, der durch seine zierlichen Sonnenuhren bekannt wurde.
Westlich des Ortes ein karolingisches Gräberfeld mit ca. 100 Bestattungen.
Ortsteile: Bammersdorf, Drosendorf a. Eggenbach, Drügendorf, Götzendorf, Jägersburg, Kauernhofen, Neusees a. d. Regnitz, Rettern, Schirnaidel, Tiefenstürmig, Unterstürmig, Weigelshofen.
- Gunzendorf, OT Buttenheim, kath. St. Nikolaus-Kirche (1723-26), Brauerei, Senftenbergkapelle
- Stackendorf, OT Buttenheim, Kapelle, Osterbrunnen, Backhaus.
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