Nankendorf - Plankenfels - Hubenberg - Saugendorf - Rabeneck - Pulvermühle - Waischenfeld - Nankendorf
Anfahrt: mit Pkw über Geisfeld, Teuchatz,
Heiligenstadt, Abzweigung nach Aufseß, Hochstahl, Richtung Plankenfels, bei
Eichenmühle nach Wiesentbrücke rechts nach Nankendorf.
Parken: vor Wiesentbrücke links im Hof der ehemaligen
Polster-Bräu
Nankendorf - Plankenfels - Hammer - Hubenberg - Saugendorf -
Rabeneck - 9 km - 2,5 Stdn.
Vom Parkplatz gehen wir zur Wiesentbrücke
zurück, überqueren sie und die Straße und biegen danach rechts ab Richtung Aalkorb.
Wir folgen der Teerstraße durch die Häuserzeile, nach dem Möbelhaus
hört der Teer auf. Vorbei am E-Werk, dann am Kanal entlang ziehen wir
wiesentaufwärts. Am Stauwehr wenden wir uns scharf links und schreiten oberhalb
der Wiesent dahin. Bald erreichen wir die Truppachmündung und
gehen weiter zur Staatsstraße 2188. Auf dieser gehen wir 150 m nach
links, überqueren sie rechtzeitig und vorsichtig vor der Kurve und steigen dann
rechts hinab zur Eichenmühle.
Nach der Brücke wandern wir den Hirtenberg
nach links und erklimmen nach einem Haus über einen Pfad und Treppen den
Berghang hinauf nach Plankenfels. Oben ziehen wir links über den Schloßanger,
gehen rechts und am Parkplatz des Landgasthofes Goldenes Lamm
links zum Schloß. Davor über den Pfad rechts und gleich links abwärts
zur Wiesent und gerade weiter zum Übergang bei Hammer. Danach
steigen wir durch einen Hohlweg im Wald aufwärts, gehen dann am Lichtungsrand
entlang und geradeaus zur Marienkapelle und einem Bildstock von
1770. Hier wenden wir uns nach links, wandern am Waldrand entlang, vorbei an
einem Wasserbehälter und einem Kreuzstein. Wir dringen in den
Wald ein und durchqueren ihn. Unser Weg mündet in die Staatsstraße 2188,
auf der wir 350 Meter nach rechts laufen. Nun biegen wir links in einen fast
verschwundenen Feldweg ein und steigen schließlich auf dem Feldrain aufwärts.
Vorm Wald zweigen wir links in den Querweg ein und gehen zur Staatsstraße
2186, darauf etwa 50 m nach links. Nun rechts an einem fast zugeschütteten
Hohlweg entlang zum nachfolgenden Querweg. Mit diesem nach rechts zu mehreren
Geräteschuppen, am ersten befindet sich in der Hausecke eine Madonna. An der
Gabelung direkt danach wandern wir rechts aufwärts zum Wald. Durchqueren ihn,
ziehen dann durch eine Senke und aufwärts Richtung Scheunen. An der Einmündung
in den Kirchenweg wenden wir uns links und steigen abwärts nach Nankendorf.
Am Teerbeginn biegen wir rechts in den Kirchberg ein und marschieren
geradeaus, an einem Bauernhof vorbei, zum nächsten Teerweg. Mit diesem steigen
wir den Berg hinauf und wandern oben Am Lochberg gerade in einen Feldweg.
Dem Weg folgen wir bis zur Gabelung, wo wir links in Serpentinen aufwärts
streben.
Nach einem Schuppen gehen wir an der Gabelung links, überschreiten
eine große Lichtung und schlüpfen durch eine Waldzunge. Danach gehen wir
gerade weiter, auch an der folgende Kreuzung mit Wegweiser Richtung Hubenberg.
Es folgt ein Stück Weg durch Felder, vorbei an einem Hochsitz, dann ziehen wir
durch einen Waldstreifen und danach aufwärts nach Hubenberg. An der
Durchgangsstraße gehen wir rechts in den Ort zur Einkehr im Gasthaus Polster
Tel. 09202 / 244.
Hubenberg - Rabeneck - Wiesenttal - Waischenfeld - Nankendorf - 10 km - 2,5 Stdn.
Vom Gasthaus gehen gerade über die Straße in die Abzweigung
nach Seelig. Am Ortsende, vor einer Garage, wandern wir mit der
Markierung blauer Querstrich links Richtung Saugendorf. Vorbei an
einem Bildstock von 1870/71 ziehen wir zum, in und durch den Wald,
unterwegs wechselt die Markierung zum grünen Ring. Wir durchschreiten
eine Senke und erreichen aufwärts Saugendorf. An der Hauptstraße,
nach einer Info-Tafel, wenden wir uns nach links, kommen vorbei an der kleinen Kapelle
von 1897 und kurz danach der Gaststätte Stenglein.
Am Ortsende
folgen wir dem roten Ring und Wegweiser Rabenecker Mühle nach
rechts. Um eine Kurve steigen wir abwärts und erreichen auf einem schönen
Waldweg das Wiesenttal. Kurz vor der Talstraße öffnet sich der Blick
auf die Rabenecker Mühle und hoch darüber die Burg Rabeneck.
Wir überschreiten die Straße nach rechts, gehen auf dem Steg über die Wiesent
und halten uns im Mühlhof links. Wir kommen zum Ort Rabeneck, im
ehemaligen Gasthaus steckt eine Schwedenkugel von 1632, und wiesentaufwärts die
Waldpension Rabeneck. Wir überschreiten die Straße nach Schönhof,
auch den nachfolgenden Wanderparkplatz und wandern neben der Wiesent
dahin. Bald erreichen wir die Ausflugsgaststätte und ehemalige Pulvermühle,
gehen daran vorbei und ebenso an der bald erreichten Hammermühle.
Zwischen Wiesent und Straße marschieren wir durch die Vorstadt
hinein nach Waischenfeld. Von links oben grüßen der Pavillon,
die Aussichtskanzel, das Schloß, die Kirche und das Wahrzeichen,
der Steinerne Beutel. An der Wiesentbrücke gehen wir geradeaus in
die Fischergasse weiter, Richtung Freibad, dabei vorbei an der Geißelkapelle.
Wenn der Weg links zum Freibad führt, gehen wir geradeaus an Wegkapelle, Steinkreuz und
Kreuzstein vorbei, bergauf zum Hainzenberg.
Weiter oben an der Gabelung nehmen wir den Weg nach rechts, überqueren die
Hochfläche, gehen wieder rechts durch Wald und dann weglos am Waldrand entlang.
Auch um eine Waldecke, dann vor einem Acker nach rechts, der Feldweg führt um
zwei Ecken zur Au-Kapelle. Daran vorbei steigen wir abwärts, auf dem Auberg
kommen wir nach Nankendorf. Unten gehen wir vor dem Wiesentwehr
mit der über 300-jährigen Mühle dahinter rechts und vorm Feuerwehrhaus
links. An der Einmündung in die Straße nach Wohnsgehaig gehen wir links
und erreichen nach wenigen Schritten den Parkplatz.
Abwechslungsreiche, mittelschwere Wanderung mit leichten Auf-
und Abstiegen, Länge ca. 20 km.
Einkehrmöglichkeiten: Nankendorf, Plankenfels,
Hubenberg, Saugendorf, Waldpension Rabeneck, Pulvermühle und Waischenfeld.
Sehenswertes:
-
Nankendorf, älteste Pfarrei in
Ostfranken, bestand schon vor Gründung des Bistum Bamberg (1007). Kath.
Pfarrkirche St. Martin, heutige Form entstand 1746-48 auf der Anlage einer
Kirchenburg aus dem 15. Jh, die bis auf die heutigen Mauerreste 1816 abgebrochen
wurde. Die Kirche wurde vom Waischenfelder Baumeister Wenzel Schwesner/Schwesinger
(1710 - 1772) erbaut, entworfen von Michael Küchel und am 8. Oktober 1748 von
Fürstbischof Anton Philipp von Frankenstein eingeweiht. Das Innere des
Gotteshauses hat eine barocke Einrichtung (Orgel von Dresel aus Hollfeld,
Kreuzweg von Link aus Kronach, und ist mit reichem Schmuck an alten Statuen
ausgestattet. Besonders wertvoll sind die beiden Reliefbilder vom Bamberger Hans
Nußbaum mit den Heiligen Kaiser Heinrich und Gemahlin Kunigunde, sowie der HL.
Stephanus, Laurentius und ein Wendelin vom Ebermannstädter Friedrich Theiler.
Neben dem Hauptportal stehen ebenfalls Statuen des Bamberger Kaiserpaares. Seit
Okt. 1984 ist die Kirche ein besonders schutzwürdiges Baudenkmal (Haager
Konvention).
300 Jahre alte Mühle am Wiesentwehr.
Aukapelle, der Muttergottes geweiht, schon 1718 als
Marter in einer Jagdkarte eingezeichnet.
Dreifaltigkeitsmarter, 2 m hoch, so könnte früher auch
die Aukapelle ausgesehen haben. Das Gemälde der Marter zeigt die Krönung der
Muttergottes durch die hl. Dreifaltigkeit vom Waischenfelder Kunstmaler Hans
Braun. Mehrere Sagen, eine erzählt, daß ein Bauer von seinem Fuhrwerk geköpft
wurde, eine andere bezieht sich auf das wütende Heer in den zwölf Nächten.
-
Plankenfels,
(393 m), kath. Kirche, Schloß
-
Hubenberg,
Kapelle
-
Saugendorf, Kapelle von 1897 mit
schönem kleinem Hochaltar.
-
Burg Rabeneck, hoch über dem
Wiesenttal,
-
Pulvermühle, ehemalige
Pulvermühle, heute Ausflugsgaststätte
-
Waischenfeld, erste Ansiedelung
wohl um 800 n. Chr., 1079 wird ein Edelgeschlecht von Waischenfeld genannt, 1122
urkundliche Erwähnung der Burg, 1300 Burg und Dorf werden Schlüsselberger
Besitz, 1316 Marktrecht, 1322 Stadtrecht durch König Ludwig von Bayern, 1349
zum Hochstift Bamberg, 1430 durch die Hussiten, 1553 im Markgrafenkrieg und im
30jährigen Krieg abgebrannt. 1806 zu Bayern, 1972 bei Gebietsreform vom
Landkreis Ebermannstadt zum Landkreis Bayreuth.
- Burg, Oberamtsschloß (18. Jh.) heute Haus des Gastes mit
Heimatmuseum,
- Steinerner Beutel (Wahrzeichen) Rundturm,
Überbleibsel des Schlosses derer von Eyb aus dem 15. Jh.;
- kath. Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer 14.
Jh. mit gotischem Doppelchor (1550/51) und Langhaus (1750-56), fünffarbige
Chorfenster von 1896, Hochaltar;
- Annakapelle mit Ossarium (Beinhaus);
- Stadtkapelle St. Lauritius mit Rosenkranzmadonna und
wertvoller Barockeinrichtung
- Stadtmühle, von 1698 mit intaktem Wasserrad (5,5 m Durchmesser)
Ortsteile: Aalkorb, Breitenlesau, Doos, Eichenbirkig,
Gösseldorf, Hammermühle, Hannberg, Heroldsberg, Hubenberg, Köttweinsdorf,
Kugelau, Langenloh, Löhlitz, Nankendorf, Neusig, Pulvermühle, Rabeneck,
Saugendorf, Schönhof, Seelig, Siegritzberg, Zeubach.