An der Wiesent entlang Teil 4

Waldpension Rabeneck - Schönhof - Eichenbirkig - Weiße Marter - Behringersmühle - Stempfermühle - Moritz - Engelhardtsberg - Riesenburg - Doos - Rabeneck

Anfahrt: mit Pkw über Geisfeld, Teuchatz, Heiligenstadt, Abzweigung links nach Aufseß, Hochstahl, Abzweigung rechts Richtung Breitenlesau. Weiter Richtung Waischenfeld bis Abzweigung rechts nach Heroldsberg und vor Saugendorf links abwärts ins Wiesenttal. Bei Cafe Krems rechts und gleich links.

Parken: Wanderparkplatz über Wiesent an Straße nach Schönhof

Waldpension Rabeneck - Schönhof - Eichenbirkig - Weiße Marter - Moschendorf - Behringersmühle - Stempfersmühle - 9,5 km - 2,5 Stdn.

Vom Parkplatz gehen wir über die Straße zur Waldpension Rabeneck. Davor steigen wir links aufwärts und wandern hinter der Pension vorbei. Der Weg mit der Markierung grüner Ring steigt weiter an und verläuft dann eben über dem Tal der Wiesent dahin. Nach einigen Schleifen öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf Burg Rabeneck.

Möchte man sie besuchen, gehen wir gerade weiter zum Fahrweg und rechts zur Burg. Sie ist an Sonn- und Feiertagen von 11.00 - 18.00 Uhr geöffnet, für Erwachsenen wird ein Eintrittsgeld von 2.-- DM erhoben.

Kennen wir die Burg oder sind zu früh dran, biegen wir etwa 100 Meter vorm Fahrweg mit unserer Markierung scharf links ab und steigen wieder aufwärts. Wir verlassen bald den Wald und erreichen Schönhof, wir marschieren hinein bis zum Dorfplatz. Vor dem Restaurant Gutshof Schönhof nehmen wir die Straße nach rechts und kommen fast übergangslos nach Eichenbirkig. Nach der kleinen Kapelle gehen wir an der Gabelung links zum Ortsende. Hier biegen wir rechts in einen Feldweg ab, der Wegweiser weist zur Weißen Marter, als Markierung dient jetzt das gelbe Kreuz und die rot-weißen Dreiecke des IFS-Weges. Wir wandern an einem Weiher vorbei und im Rechtsbogen zum Wald, ziehen hindurch und gehen abwärts zur Straße nach Köttweinsdorf.

Diese überqueren wir schräg nach rechts und zweigen links in den Feldweg ab, der ansteigend zum Wald führt. An der Gabelung dringen wir links in den Wald ein, gehen oben hinaus ins Freie und über einen Wiesenweg zur Weißen Marter. An der Marter lädt eine Sitzgruppe zur Rast ein, eine Info-Tafel berichtet vom Grund der Aufstellung. Nach einem Blick hinüber nach Gößweinstein nehmen wir den Weg links abwärts, durchschreiten eine Waldzunge und steigen wieder auf. Vorbei an der Abzweigung nach Köttweinsdorf und einer kleineren Marter kommen wir nach Moschendorf. Wir wandern an der kleinen Kapelle vorbei durch den Ort, zweigen nach Ortsende rechts in einen Feldweg mit dem Wegweiser Forsthaus Schweigelberg ab und ziehen zum Wald.

Im Wald nehmen wir den Waldweg nach links und marschieren geradeaus, am Forsthaus vorbei, hindurch. Nach der Wegspinne gehen wir gerade mit der gelben Raute leicht abwärts aus dem Wald. Wir überqueren die große Lichtung, voraus grüßt die Burg Gößweinstein, vorbei am Wasserbehälter führt der Weg durch Wald abwärts nach Behringersmühle. Ab den ersten Häusern bewegen wir uns auf Teer hinunter in die Talsohle. Auf der Verbindungsstraße streben wir zur B 470, überqueren sie!! und anschließend auf einem Steg die Püttlach. Drüben wenden wir uns nach rechts und gehen an Bach entlang zur Mündung in die Wiesent. Über Treppen steigen wir links hoch zum Fahrweg und schreiten darauf nach rechts. Vorbei an der Kläranlage führt der Weg oberhalb der Wiesent durch einen Eibenwald zur Stempfersmühle. (evtl. Rast und Einkehr, Bootsverleih).

Stempfersmühle - Moritz - Engelhardsberg - Riesenburg - Doos - Waldpension Rabeneck - 11,5 km - 3 Stdn.

Wir überschreiten die Wiesentbrücke, danach die Bahngleise und gehen hoch zur B 470, begeben uns nach links auf die andere Straßenseite!! und steigen vorm Ortsschild rechts in einen bergaufführenden Steig ein. Nach rechts bewegen wir uns hoch über der Straße, unterhalb von Felsnadeln und -türmen vorbei, Richtung Behringersmühle. Bei einer Bank nehmen wir schließlich biegen wir links in den steil nach oben führenden Waldweg ein, als Markierung benützen wir nun den roten Senkrechtstrich. Bei der Gabelung vor der großen Lichtung (mit Sitzbank) halten wir uns rechts am Lichtungsrand aufwärts, dringen wieder in den Wald ein und umwandern eine Waldecke.

Auf einem Pfad gehen wir links durch Felsen und verlassen den Wald. Im Bogen geht es am Rand entlang um Felder zu einem Teerweg, den wir nach rechts benutzen. Etwa 100 Meter nach einer Linkskurve verlassen wir ihn wieder und steigen rechts (Wegweiser) über eine Wiese hoch zum Wald. Wandern hindurch, überqueren die nächste Lichtung und erklimmen den 524 m hohen Pfaffenstein.

Nach dem Ausblick kehren wir zurück zum Weg und marschieren nach rechts ins nahe Moritz. In der Ortsmitte halten wir uns links, ziehen über den Hof des Gasthaus zum Paffenstein, Bes. Franz Zitzmann (Einkehrmöglichkeit) und rechts links um Scheunen. Wir wandern hinterm dazu gehörigen Campingplatz vorbei, um eine Felsengruppe herum geht es dann gut markiert auf und ab durch den Wald. Den Querweg danach nehmen wir nach rechts, biegen aber schon nach 30 m links in einen Pfad zwischen Feldern hindurch ab. Über die nachfolgende Kreuzung (Wegweiser) ziehen wir gerade hinweg, ebenso über den Teerweg. Der Weg steigt leicht an, führt rechts am Waldrand entlang, durch eine Waldlücke erblicken wir die Hohenmirsberger Platte mit Aussichtsturm, und in der Waldecke links im Wald aufwärts. Oben aus dem Wald, mit einem scharfen Rechtsknick über eine Lichtung, wieder durch den Wald und gerade hinaus. An einer Scheune vorbei durch die Felder, auf dem Querweg nach rechts zur Straße.

Links einbiegen und ca. 400 m Richtung Engelhardsberg wandern, dann rechts in Feldweg und im leichten Bogen in den Ort. An der Straße nach rechts und gerade aus dem Ort, nach dem letzten Haus auf Schotterweg weiter. Mit der Markierung gelber Ring steigen wir an der Gabelung dann abwärts und kommen, vorbei an zwei Ruhesteine für Wasserbüttenträger, zum Einstieg zur Versturzhöhle Riesenburg. Treppen führen zum Eingangstor, gerade über eine Brücke geht es zum Aussichtspunkt Franz-Ludwig-Felsen (Inschrift), rechts abwärts über zahlreiche Stufen geht es durch die große Höhle hinunter ins Wiesenttal. Auf der Talstraße (B 470) gehen wir 250 m nach links, überqueren am Parkplatz die Straße und wandern hinab zum Steg über die Wiesent. Danach gehen wir in den Wald und ziehen auf dem Pfad nach links Richtung Doos.

Bald kommen wir, vorbei an der Kajakeinstiegsstelle, zur Mündung der Aufseß, die sich über eine kleine Kaskade in die Wiesent ergießt. Wir folgen auf einem gemütlichen Pfad weiter der Wiesent aufwärts (Wegweiser Rabeneck), der Weg wird mehrmals breiter und wieder enger. Vorbei am Sommerschlößchen Burg Herrenstein, links auf hohem Fels, unter Kletterfelsen und Burg Rabeneck hindurch, erreichen wir schließlich die Rabenecker Mühle. Unser Weg führt rechts an der Mühle vorbei, auf geteertem Weg vorbei an den Häusern von Rabeneck kommen wir zur Waldpension Rabeneck und letztendlich zum Parkplatz.

Mittelschwere, aussichtsreiche Rundwanderung mit An- und Abstiegen, Länge ca. 21 Kilometer.

Einkehrmöglichkeiten: Rabeneck, Schönhof, Behringersmühle, Stempfersmühle, Moritz, Engelhardsberg, Cafe Krems.

Sehenswertes:

- Burg Rabeneck, OT Waischenfeld, Burg und Ort im Wiesenttal. Die Burganlage ist im hohen Mittelalter entstanden, zu einer Zeit, da das Reich von Friedrich II. von Hohenstaufen (1212 -1250) regiert wurde. Die Burganlage bestand aus einer Vorburg, von der heute nur mehr bescheidene Reste links vor der Hauptburg zu sehen sind, und der eigentlichen Burg

- Eichenbirkig, OT Waischenfeld, Kapelle

- Moschendorf, OT Gößweinstein, Kapelle

- Weiße Marter, 1769 zog der Kronacher Metzger Otto Wich nach Genesung von einer schweren Krankheit bei seiner Gelöbnis-Wallfahrt vorbei. Plötzlich sah er die beiden Türme der Wallfahrtskirche Gößweinstein. Er machte ein abermaliges Gelöbnis, an dieser Stelle eine Gedenksäule zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit zu errichten. 1770 war dann das Werk des Bamberger Martin Mutschele fertig.

- Behringersmühle, OT Gößweinstein, Ferienort, Dreitälerort (Wiesent, Püttlach, Ailsbach)

- Stempfersmühle, OT Gößweinstein, an der Wiesent, Gasthaus und Bootsverleih.

- Moritz, OT Gößweinstein, Höhenort, Campingplatz, Pfaffenstein (524 m).

- Engelhardsberg, OT Wiesenttal,

- Riesenburg, riesige Einsturzhöhle bei Doos im Wiesenttal

- Doos, OT Waischenfeld, an der Mündung der Aufseß in die Wiesent.

- Burg Herrenstein, Sommerschlößchen hoch über der Wiesent zwischen Rabeneck und Doos.





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