Weltrekord, Biergenuss und Märzenbecher

Brauereienweg" - Weltrekord, Biergenuss und Märzenbecher

Aufseß - Neuhaus - Märzenbecherwald - Sachsendorf - Hochstahl - Heckenhof - Aufseß - 17 km - 4 Stdn. Gehzeit

Anfahrt: Landstraße über Geisfeld, Teuchatz und Burggrub nach Heiligenstadt. Davor links Richtung Aufseß, in Aufseß links.

Parken: gleich am Ortsschild links Unterer Schlossberg Wanderparkplatz oder rechts.

in-franken-wandern empfiehlt den Routenplaner map24. Geben Sie als Ziel Unterer Schlossberg, 91347 Aufseß ein.

Aufseß - Neuhaus - Märzenbecherwald - Sachsendorf - 9 km - 2 1/2 Stdn

Vom Parkplatz gehen wir Unterer Schlossberg aufwärts durch den Torbogen. Danach bei Alter Posthalterei links weiter bergauf. Zweimal rechts in den Schlosshof und links zur Schlosskirche. Wieder zurück zur Straße, rechts um Mauer durch Burggraben. Bei Geländer links abwärts und auf Pfad in Aufseßgrund. Durch die Brunnengasse kommen wir zum Gasthof Stern, Telefon 09198/ 99919, laufen gerade daran vorbei in die Neuhauser Straße, Holz-Wegweiser Brauereienweg.

Wir wandern an der Aufseß entlang und marschieren an der Gabelung rechts. Wenig später verlassen wir den Teerweg und folgen dem Wegweiser Rundgang Galeriefelsen + Schloss Oberaufseß links hoch in den Wald. Es folgen weitere Gabelung und Abkürzungsmöglichkeiten, wir folgen den Wegweisern Galeriefelsen. Vor der Schlangenbrücke wenden wir uns rechts, gehen oben nochmals rechts, nach wenigen Schritten wieder rechts zur Aussichtsplattform.

Nach dem Blick ins Tal und zur Schweizerhaushöhle gehen wir zurück und rechts. Wenn der Rundgang rechts abbiegt, wandern wir gerade mit Pfad zum Forstweg. Überqueren diesen und steigen mit einem Pfad hoch zum Schloss Oberaufseß. An der Mauer aufwärts, dann Querweg rechts, kurz danach links abwärts ins Tal. Im Talgrund am Waldrand entlang, leicht links über Waldweg und weiter zum Gasthaus Mühlengrund und der Neuhauser Mühle, leider von der lärmenden Straße begleitet. Hinter dem Gasthaus vorbei, dann nicht über die Aufseß, sondern mit Teerweg links. Nach einem Schuppen rechts, rechts an Gartentor vorbei, auf Wiesenweg weiter.

Mit dem nachfolgenden Teerweg schreiten wir rechts abwärts nach Neuhaus. Nehmen die Querstraße nach links und wandeln rechts um die Ecke auf der Talstraße. Schließlich verlassen wir am Hohenpölzer Weg den Brauereienweg und steigen links hoch. Bei der Gabelung am Ortsschild gehen wir rechts und gerade in einen Schotterweg.

Nun begleiten uns die Markierungen rotes Dreieck mit 6 und der blaue Kreis, vorbei an einem Flurkreuz und einer Scheune, hinaus in Felder. Bald geht es gerade durch ein Waldstück. Danach rechts über eine Lichtung, der blaue reis biegt links ab, durch zwei weitere Waldstücke. Vorbei an einer Maschinenhalle folgen wir dann zwei Betonstreifen etwa 150 Meter geradeaus.

Nehmen dann die erste Abzweigung nach rechts, laufen 150 Meter hinab und zweigen links in einen Feldweg ab. Diesem folgen wir 400 m gerade bis zur Kreisstraße BT 37 zwischen Neuhaus (rechts) und Drosendorf (links). Die Kreisstraße wird schräg halbrechts überschritten und auf einem geschotterten Weg setzen wir drüben unseren Weg fort. Wir wandern zum Wald, daran entlang und sind dann 200 m von Wald umgeben. Dann biegt unser Weg nach links ab, durch Felder und an einem großen Steinhaufen vorbei erreichen wir wieder Wald. Wir wenden uns nach rechts und wandern am Waldsaum entlang.

Variante: Von Maschinenhalle gerade auf Betonstreifen weiter. Der gelbe + grüne Kreis weisen uns dann nach links in einen Schotterweg, Betonsteine führen uns abwärts zur Kreisstraße BT 37. Sie benutzen wir abwärts nach Drosendorf. Nach etwa 250 Metern wenden wir uns vor der Brücke über die Aufseß rechts und laufen an ihr entlang. Bald gabelt sich der Weg, wir wandern links und in den Wald. Darin gerade aufwärts, schließlich am Wald entlang, auch wenn der befestigte Weg rechts abbiegt.

Im März/April laufen wir an vielen Frühlingsblüher vorbei. Anemonen, Veilchen, Seidelbast, Leberblümchen und natürlich zahllose Märzenbecher erfreuen das Auge. Der Weg führt abwärts, wir gehen rechts am Waldrand weiter zum Talweg.<

<Durchschreiten den Wiesengrund, überqueren auf einer Holzbrücke die Aufseß und setzen auf der anderen Seite unsere Wanderung nach rechts fort. Auch der Gegenhang geizt nicht mit Märzenbechern und anderen Blumen. Nachfolgend steht links oberhalb bei einem Felsen ein Wurzelmann-Kreuz. Wir folgen dem Teerweg geradeaus, setzen über die Aufseß, halten uns links und queren ein zweites Mal die Aufseß.

Gleich darauf erreichen wir Sachsendorf. Ziehen durch die Schlossstraße hoch zur Staatsstraße 2189, die links nach Hollfeld führt. Wir bewegen uns 50 m rechts abwärts zur Einkehr im Brauerei-Gasthof Stadter, Hausname Alter Schneider, Pächter Dagmar Bauer + Günter Jberl, Telefon 09274 / 81 93, Montag Ruhetag. Hier wird ein gut gehopftes, bernsteinfarbenes Landbier gebraut.

Sachsendorf - Hundshof - Hochstahl - Heckenhof - Aufseß - 8 km - 2 Stdn.

Zur Fortsetzung unserer Wanderung gehen wir vom Gasthaus wieder die 50 m bergauf und zweigen dann rechts in die Geiersleite und Richtung Hundshof ab. Oben gerade über die Kreuzung, links steht ein Wegkreuz zwischen zwei Linden, rechts etwas abseits steht der Hundshof. Der grob geschotterte Weg führt vorbei an einem neuen offenen Rinderstall hinaus in die Felder.

Vor einem Güllebecken wandern wir rechts, ebenso an der folgenden Gabelung. Ein Wegweiser kündigt dies bereits vorher an. Bei der Waldspitze gehen wir rechts außerhalb des Waldes weiter, endlich ohne Schotter. Der Wanderweg führt wieder durch Wald, dann in eine Senke und nach einem Wäldchen links. Es folgt eine Gabelung, wir gehen rechts leicht aufwärts.

An der Kreuzung oben wandern wir halbrechts am Schonungszaun entlang in den Wald. Danach wieder ins Freie auf feinem Schotter, dann auf Teer nach Hochstahl. Rechts in die Straße von Tiefenlösau und gerade zum Brauerei-Gasthof Reichold, Telefon 09204 / 271, Montag + Dienstag Ruhetag. Je nach Lust und Laune Einkehr zu dunklem Bier und fränkischen Spezialitäten.

Dann Hauptstraße überqueren und gerade zum Ortsende. Zur eigenen Sicherheit links über den Wassergraben und an der vielbefahrenen Staatsstraße 2188 entlang zum Straßenkreuz. Dahinter vorbei und auf Teer gerade zum Abwasserschuppen. Links in Schotterweg, an der nachfolgenden Gabelung rechts und zwischen Waldstücken hindurch.

Der Weg steigt an, führt in und durch den Wald nach Heckenhof. Dort in Ortsmitte links gehen und nach wenigen Schritten erreichen wir rechts die nächste und bekannteste Station des Brauereienweges, die Kathi-Bräu, Telefon 09198 / 277, Montag Ruhetag. Das dunkle Lager, die Ursprünglichkeit und die Brotzeiten locken zur Einkehr.

Hier verlassen wir den Brauereienweg und gehen die Straße gerade abwärts. Etwas später an der Gabelung ziehen wir auf Schotter abwärts in den Wald. Fast unten im Talboden scharf rechts, nach 100 m links in Pfad und zur Kreisstraße BT 36. Überqueren , an Kläranlage vorbei, über die Aufseß zum Wald.

Im Wald treffen wir auf den Main-Donau-Weg, dem wir nach rechts folgen. Auf weiß-geschottertem Weg wandern wir unterhalb Felsen vorbei. An der Fischaufzucht des Bezirk Oberfrankens erreichen wir wieder Aufseß. Oberhalb der Becken und Weiher marschieren wir zurück zum Parkplatz.

Abschließend bietet sich der nahe Brauereigasthof Rothenbach, Telefon 09198 / 9292-290 mit Dunklem, Hellem und Hefeweizen sowie vielen Spezialitäten an. Dienstag Ruhetag.

Abwechslungsreiche Wanderung mit geringen Anstiegen, Länge ca. 17 km. Etwa die Hälfte durch Wald und freies Gelände.

Das Faltblatt "Weltrekord und Biergenuss" gibt eine andere Wegstrecke mit 14 Kilometern und 4 Stunden Gehzeit vor. Es ist mit 11 weiteren Vorschlägen "Rund um die Neubürg" bei Verkehrsämtern und Fremdenverkehrvereinen zu erhalten.

Einkehrmöglichkeiten:

Die vier Brauereien sowie der Gasthof Mühlengrund.

Sehens- und Wissenswertes:

Aufseß, Hauptort des Aufseßtales mit der von drei Ecktürmen bewehrten Burg Unteraufseß, seit über 800 Jahren Stammsitz der Freiherren von und zu Aufseß. Knaurs Kulturführer Franken S. 27

Schloss Aufseß

Noch heute bewohnt das einzige blühende edelfreie Geschlecht Oberfrankens seine alte Stammburg, nach der sich schon 1114 der liber homo Herok de Ufsaze nannte.

Da der 1079 von Papst Gregor VII. mit der Exkommunikation bedrohte miles Herolt mit Sicherheit zu dem Geschlecht zählt, könnte die Burg zwischen diesen beiden Daten entstanden sein. Wegen ihrer großen Ausdehnung und des später nachweisbaren Halsgerichts wird Aufseß auch für eine ottonische Landesburg gehalten.

Die ältesten Teile der Burg lagen unmittelbar östlich des Halsgrabens, der von einem viereckigen Steinturm beherrscht wird. Er konnte nur mittels einer Leiter erstiegen werden. Ein nach Süden gehendes Fenster lässt sich als teilweise zugemauerte Türe und ehemaliger Zugang ausmachen. Nördlich an diesen Turm wurde das 1395 erstmals genannte Meingoz-Steinhaus gebaut. Es ist jedoch wesentlich älter und geht auf Meingoz I. von Aufseß (1136-1156) zurück. Ferner gehörte die ebenfalls 1395 nachweisbare Kemenate Ulrichs I. zum Kern der alten Burg. Dieses Haus stand noch 1792, wurde aber vor 1822 abgebrochen. Durch das Gebäude verlief der ursprüngliche Zugang zur Burg. Schließlich zählte auch die Schlosskapelle St. Blasius und St. Pankratius zum ältesten Teil. Obwohl sie erst 1309 erwähnt wird, ist sie viel früher anzusetzen, da sie Otto I. von Aufseß als Begräbnisstätte seiner Ahnen bezeichnete. Nachweislich ist sie 1593 evangelisch.

Otto I. von Aufseß (1296-1338) erbaute im Südosten der alten Veste eine neue Kemenate, für die ein weiteres Tor geschaffen wurde. Es ist das heutige Burgtor, während der Zugang durch Ulrichs Kemenate verschwunden ist. 1615 fügten Jakob von Aufseß und seine Gemahlin Katharina von Wiesenthau im Nordosten rechtwinkelig an Ottos Bau einen neuen Flügel an. Das besagt ein Chronogramm mit dem Aufseß-Wiesenthau-Allianzwappen über dem Eingang zum Treppenturm, der damals im Hof mit dem Neubau entstanden ist. Diesen Baumaßnahmen dürften auch die drei Rundtürme mit Zwiebeldächern an den Ecken zuzurechnen sein.

Im 14. Jahrhundert wurden die Aufseß stark von den Territorialherren bedrängt. Die Burggrafen von Nürnberg versuchten, sie zu Landsassen herabzudrücken. Sie gewannen Gewartungs- und Öffnungsrechte an einzelnen Teilen der Burg. Auch das Hochstift Bamberg erzwang Gewartungsverträge, d. h. Dienstverträge in Kriegszeiten. Die große Fehde von 1378 wurde schließlich durch den Verkauf zweier Kemenaten an die zollerischen Burggrafen ausgelöst. Die Aufseß unterlagen und mussten sich auf der Plassenburg unterwerfen. Der weitaus größte Teil der umfangreichen Burg Aufseß - vor allem die Kemenaten in der Muntat - musste als burggräfliches Lehen empfangen und geöffnet werden. Dafür verlieh der Landesherr den Aufseß die ihm veräußerten Kemenaten. Ferner mussten Teile weiterer aufseßischer Burgen - Freienfels und Wüstenstein - dem Burggrafen zu Lehen aufgetragen werden. Wüstenstein war für die Zollern besonders wichtig, da es an der wichtigen Geleitstraße lag, die das untere und obere Fürstentum verband.

Die Familienältesten der einzelnen Aufseßer Linien schlossen 1395 einen Burgfriedensvertrag. Er gibt uns ein ungefähres Bild von der Größe der damaligen Burg. Die innere Veste bestand aus zwei Teilen, dem älteren Teil aus dem 12. Jahrhundert und der Erweiterung durch Otto I. Zwei Tore führten in die Veste. Um sie legte sich - wie eben angedeutet - die Vorburg, die sog. Muntat. Sie umfasste den gesamten Berg, war von einer Mauer mit vier Toren umgeben und besaß wie die innere Burg einen großen Turm. Von den äußeren Toren steht heute nur mehr das Mühlentor. Aufseß war Ganerbenburg des gesamten Geschlechts. Kein Aufseß durfte seine Anteile an Fremde verkaufen. Zu den Rechten des Familienseniors gehörten ein eigenes Halsgericht und der hohe Wildbann. Die Grenzen dieser Sprengel waren jedoch stets mit Bamberg und den Burggrafen, den späteren Markgrafen, strittig.

Während der Hussitenkriege und des Bauernkriegs gab es gewaltige Schäden. Der Wiederaufbau der inneren Burg war 1537 beendet. Auch im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg ausgebrannt. Wegen der großen Kosten zogen sich die Bauarbeiten der inneren Veste bis 1677 hin. Von der Muntat waren in diesem Jahr nur mehr bloße Steinhaufen vorhanden. Das Hauptgebäude stellten nun Ottos I. Kemenate (um 1300) und der 1615 errichtete Neubau dar; sie waren im Besitz der Brüder Friedrich und Karl Heinrich von Aufseß. Beide standen bei einem Überfall Bamberger Söldner 1678 noch zusammen. Dann jedoch gerieten sie untereinander in heftigen Streit. Außerdem traten Friedrichs Söhne zum katholischen Glauben über.

Die neue Kapelle ist noch heute in Ottos I. Kemenate zu sehen. Karl Heinrich baute sich 1691 ein neues Schloss, Oberaufseß oder die Carolsburg; dorthin zog er sich zurück. Das hinderte indes Friedrich nicht, ihn - als er 1703 einmal auf Unteraufseß weilte - mit Flinte und Degen anzugreifen. Während dieser gewaltsamen Auseinandersetzung wurde Friedrich zweimal durch Schrotladungen verletzt. Darauf stieß Karl Heinrich seinen Teil an Unteraufseß, wie das Stammschloss seither heißt, an Friedrich ab. Gemeinsam blieb lediglich das Patronat über die evangelische Schlosskirche. Erst nach 1755 legten die Nachkommen den Familienzwist bei.

1799 erzwang das Königreich Preußen, an das die beiden Fürstentümer Ansbach und Bayreuth gefallen waren, den Huldigungseid der Aufseß und deren Verzicht auf Zugehörigkeit von Unteraufseß zum Kanton Gebirg der freien Reichsritterschaft.

Dafür blieb allerdings Aufseß von Franzoseneinfällen verschont. Aber schon 1803 übernahm Bayern die Herrschaft. Die Reichsunmittelbarkeit der noch immediaten Güter Oberaufseß und Königsfeld wurde 1806 aufgehoben.

Die katholische Linie Unteraufseß starb 1800 aus, so dass Ober- und Unteraufseß besitzmäßig wieder vereinigt waren. Erst 1850/51 fand wieder eine Teilung statt. Oberaufseß fiel an Alexander von Aufseß. Der jetzige Schlossherr ist der weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannte Autor und Essayist Hans Max von Aufseß (mittlerweile verstorben). Unteraufseß dagegen gelangte an den geschichts- und kunstbegeisterten Hans von Aufseß, der 1852 das Germanische Nationalmuseum zu Nürnberg gründete. Diesen Privatgelehrten, den Bundespräsident Prof. Theodor Heuss beim Jubiläum 1952 das "spätgeborene Kind der deutschen Romantik" nannte, besuchte 1859 der ihm geistesverwandte Viktor von Scheffel. Eine tiefe Freundschaft verband beide Männer.

Aus: Gustav Voit, Brigitte Kaulich, Walter Rüfer: Vom Land im Gebürg zur Fränkischen Schweiz - Eine Landschaft wird entdeckt. Verlag Palm &amp; Enke Erlangen 1992.

- Sachsendorf, OT Hollfeld, Brauerei (Erstnennung in einer Belehnungsurkunde aus dem Jahr 1552).

- Hochstahl, kath. Kirche St. Johannes der Täufer, erbaut 1919 anstelle einer 1629 erbauten Vorgängerkirche, holzgeschnitzter Opferstock von 1527, aus der ehem. Wallfahrtskapelle "St. Friedel", eine spätgotische Madonna (1470) aus der alten Kirche und eine Kunigundenstatue von H. Faulhaber. Die Ruine von St. Friedel liegt hoch über dem Tal zwischen Aufseß und Draisendorf.

- Heckenhof, OT Aufseß, Landkreis BT, das ehemalige Schloss Heckenhof, ein streitbergisches Lehensgut, wird erstmals 1498 an Balthasar von Aufseß als Lehen vergeben. Es bleibt 304 Jahre im Besitz der Familie von Aufseß, 1802 wird es an Wirt und Brauereipächter Johann Seeger verkauft. Nach der Mitte des 19. Jh. übernimmt Georg Ott die Brauerei und Gasthaus. Ab 1900 befindet sich das Schlosswirtshaus im Besitz der Familie Wilhelm Hans Dorsch. Nach dessen Tod führt seine Gattin Barbara bis 1952 Brauerei und Gastwirtschaft weiter. Danach führt für zwei Jahre der Sohn Hans Dorsch die Geschäfte. Nach dessen Ableben übernimmt seine Schwester Kathi, verheiratete Meyer, bis zu ihrem Tod 1993 Brauerei und Gasthaus. Seitdem ist Kathis langjähriger Braumeister Josef Schmitt Eigentümer.

Das dunkle Lagerbier, die Brotzeiten und die Ursprünglichkeit locken die Gäste zur Kathi-Bräu. Am Wochenende ist Heckenhof Treffpunkt vieler Motorradfahrer.





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