Behringersmühle - Gößweinstein - Markgrafenweg -
Almersberg - Hartberg - Morschreuth - Röthelfels - Wolkenstein - Buckenreuth -
Schlüsselstein - Ebermannstadt
Anfahrt: mit Pkw über A 73 bis Ausfahrt Buttenheim,
Landstraße nach Ebermannstadt, 10.00 Uhr mit Museumsbahn nach Behringersmühle,
Preis p. P. 6. -- Euro.
Parken: am Bahnhof Ebermannstadt
Behringersmühle - Burg Gößweinstein - Blaues Kreuz
-Markgrafenweg - Almersberg - Hartberg - Morschreuth - 8 km - 2 Stdn.
Vom Bahnhof gehen wir an den Geleisen zurück, überschreiten
sie und gehen am Bootsverleih vorbei zum Steg über die Wiesent. Wir überqueren
den Fluss zur Stempfermühle und halten uns drüben rechts. Nach wenigen
Schritten finden wir links den Einstieg mit Holzgeländer empor zur Burg Gößweinstein.
Der Steig wendet sich gleich darauf nach rechts und steigt steil zur Martinswand
an. Darunter führt er wieder nach links und weiter aufwärts. Mit dem blauen
Punkt steigen wir dann über den Felsensteig, durch Felsentore weiter bergauf.
Vor einem Aussichtspunkt knickt der Steig rechts ab und führt am Marienfelsen
vorbei hinauf zur Burg (Besichtigung möglich). Vom Platz vor der Burg wandern
wir nach rechts und abwärts auf der Burgstraße zum Rathaus. Davor biegen wir
rechts ab und erreichen gegenüber der Basilika den Marktplatz. Nach dem
Besichtigungsbesuch halten wir und links und gehen durch die Pezoldstraße abwärts.
An der Gabelung mit Kapelle ziehen wir rechts weiter und biegen nach 150 m links
in die Straße nach Leutzdorf ab. Mit der Markierung blaues Kreuz verlassen wir
dann die Straße und wandern endlich durch die weite Flur.
Leicht abwärts
kommen wir zur Straße zwischen Etzdorf und Leutzdorf. Überqueren sie beim
Wegkreuz, gestiftet von der Familie Richter aus Leutzdorf, und wandern gerade
weiter. Auch die nächste Kreuzung überlaufen wir geradeaus und dringen bald in
den Wald ein. Im Wald ziehen wir über die Straße zwischen Leutzdorf und
Hartenreuth und marschieren geradeaus dem Wald zu einer schmucken Kapelle. Davor
wenden wir uns nach rechts und folgen nun der Markierung rot-weiße Dreiecke (IFS-Weg)
Richtung Morschreuth. Über eine weite Freifläche wandern wir ca. 2 km
geradeaus dorthin. In die Hauptstraße biegen wir rechts ein und gehen durch den
Ort, leicht ansteigend, zur Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Zur guten Einkehr,
Fam. Merz, Telefon 09194 / 9140.
Morschreuth - Röthelfels - Wolkenstein - Thosmühle -
Buckenreuth - Sponsberg - Esenbühl - Schlüsselstein - Ebermannstadt - (9 km)12 km (2,5 Stdn) 3 Stdn
Vom Gasthaus
gehen wir zurück zur Ortsmitte und biegen rechts zur Kirche ab. Kurz danach
gehen wir rechts und zum Ortsende. Den Querweg mit dem blauen Ring nehmen wir
nach links und wandern gerade zum Wald. Die Markierung führt uns in und durch
den Wald, vorbei am 30 m seitlich liegenden Flieger-Gedenkstein (Absturz
28.11.1937), zum Röthelfels (540 m). Urplötzlich öffnet sich der Wald und der
Blick schweift weit hinaus übers Trubach- und Wiesenttal bis zur Vexierkapelle
bei Reifenberg.
Nach dem Augenschmaus folgen wir unserer Markierung weiter durch
den Wald, biegen vor einem Wildgehege links in den Forstweg und wandern über
eine weite Lichtung. Wenn man an die Abzweigung kommt muss man sich je nach
Kondition und Wetterlage entscheiden, welchen Weg man einschlägt.
Bei gutem Wetter und entsprechender Kondition zweigt man links ab und
geht auf dem unteren Weg nach Wolkenstein. An der Teerstraße gehen wir links
abwärts und nach der Hausnummer 28 rechts mit der grünen Raute steil bergab
zur Thoosmühle. An der Forellenzucht überqueren wir die Talstraße und steigen
im Gegenhang genauso steil wieder bergauf. Auf dreiviertel Höhe verlassen wir
den Wald, wandern links zu einem Teerweg und steigen nach rechts hinauf zur Straße
nach Moggast. Wir wenden uns nach links, ziehen nach Buckenreuth hinein und
zweigen an der evang. Kapelle rechts ab.
Bei schlechter Witterung und Kondition sollte man einen kleinen Umweg
in Kauf nehmen und an der o. g. Abzweigung gerade weitergehen. Am Ortsende von
Wolkenstein zieht man auf der Straße dann nach rechts bis zur Einmündung in
die Straße zwischen Wannbach und Moggast. Am Wegkreuz hält man sich links und
biegt bald rechts in einen Weg, der zur Straße Buckenreuth - Moggast führt.
Auf dieser wandert man schließlich nach links nach Buckenreuth und zur
Abzweigung bei der Kapelle.
Dem Weg folgt
man gerade bis zum Sponsberg (553 m), biegt nach einer Scheune links ab und
marschiert mit der grünen Raute am
Waldrand entlang. Bald biegen wir rechts in die Straße nach Wohlmuthshüll ein.
Nach 500 m zweigen wir links zum Wald ab und dringen in ihn ein. Ein Pfad führt
darin nach rechts, kurz darauf gerade durch Felder ins Freie. Am Querweg gehen
wir links, biegen nach etwa 500 m rechts ab und ziehen am Wald des Dickenberg
entlang. Der Weg schlägt ein Haken und führt dann gerade in den Wald, immer
mit der Markierung grüne Raute. Den Querweg nehmen wir nach rechts, verlassen
ihn aber bald nach links wieder. Nun geht es abwärts, am Forstweg gehen wir
kurz nach links und nach ca. 100 m wieder rechts bergab.
Noch einmal überqueren
wir einen Forstweg und erreichen kurz danach die ersten Häuser von
Ebermannstadt. Zum Schlüsselstein steigen wir weiter abwärts, überqueren die
Bahn und biegen links zum Parkplatz am Bahnhof ab.
Mittelschwere
(Anfangssteigung) bis schwere (2 Steilanstiege, 1 Abstieg) Streckenwanderung, je
nach Wegwahl, Länge 17-20 km.
Einkehrmöglichkeiten:
Gößweinstein, Morschreuth, Wolkenstein, Ebermannstadt
Sehenswertes:
- Behringersmühle, OT
Gößweinstein, einst befand sich hier nur eine Mahl- und Schneidmühle von
1751, heute Ferienort. Dreiflüsseort (Wiesent, Püttlach, Ailsbach), Endstation
der Museumsbahn des Vereins Dampfbahn Fränkische Schweiz.
- Morschreuth,
Kirche, Volkstumspflegestätte
- Ebermannstadt, (292 m ü. M.) am
30. März 981 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, es wird aber vermutet, dass
sich dort bereits 531 eine thüringische Siedlung befand, die man als Stätte
eines Ebermar kannte. Im 13. Jh. gehörte EBS den Herren von Schlüsselberg auf
Burg Neideck. Am 09. Oktober 1323 erfolgte durch Kaiser Ludwig die
Stadterhebung. Nach dem Tod des Schlüsselbergers 1347 kam es zum Bistum
Bamberg. Ebermannstadt wurde mehrfach ein Opfer von Kriegswirren und Flammen, so
1430 durch die Hussiten, 1553 durch Markgraf Alcibiades, 1632 durch die Schweden
und 1796 durch die Franzosen. 1803 kam es an Kurbayern, von 1862 bis 1972 war es
Kreisstadt und Landratsamtsitz. Berühmtester Sohn der Stadt ist der Bildhauer
Friedrich Theiler (1748 - 1826)
Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus, wurde 1853-56 anstelle
einer alten Wehrkirche von 1308 mit einem schlanken, spitzbehelmten Turm erbaut.
Im lichten Innenraum findet sich ein Kruzifix von Friedrich Theiler neben
weiteren Heiligenfiguren.
Kath. Marienkapelle Mariä Geburt, Turm 14. Jh.,
Langhaus aus dem 17. Jh., Ausstattung 1740 von F. A. Thomas, Plastik von G.
Reuß, die Madonna im Strahlenkranz zählt zu den bedeutensten Werken F. Theiler
(1797)
Historisches Wasserschöpfrad von 1606 und schöne
Partien an der Wiesent.
Altstadtkern mit rechteckigem Markplatz, er beeindruckt
durch die geschlossene Bebauung mit bürgerlichen Giebelhäusern aus dem 17. bis
19. Jh., das neubarocke Rathaus wurde 1914 gebaut.
Heimatmuseum im Bürgerhaus. 2 Scheunenviertel.
Über der Stadt der Aussichtsturm Wallerwarte und die Kreuzbergkapelle,
auf dem gegenüberliegenden Bergrücken die Jugendburg Feuerstein. Sie
wurde 1941 zur Tarnung vor feindlichen Fliegerangriffen im Stil einer
Raubritterburg errichtet, war aber ein militärisches Institut für
Hochfrequenztechnik. Heute sind hier eine Jugendbegegnungs-stätte
untergebracht. Daneben wurde 1959-63 die doppelstöckige Kapelle Verklärung
Christi erbaut. In der Nähe liegt die Fränkische Fliegerschule Feuerstein.
Ortsteile: Breitenbach, Rüssenbach, Rothenbühl, Neuses,
Poxstall, Niedermirsberg, Eschlipp, Gasseldorf, Wohlmuthshüll, Buckenreuth,
Kanndorf, Moggast, Wolkenstein, Windischgaillenreuth, Burggaillenreuth,
Thosmühle und Burg Feuerstein, 6600 Einwohner, davon 4300 in EBS.