An der Wiesent entlang Teil 8

Behringersmühle - Gößweinstein - Markgrafenweg - Almersberg - Hartberg - Morschreuth - Röthelfels - Wolkenstein - Buckenreuth - Schlüsselstein - Ebermannstadt

Anfahrt: mit Pkw über A 73 bis Ausfahrt Buttenheim, Landstraße nach Ebermannstadt, 10.00 Uhr mit Museumsbahn nach Behringersmühle, Preis p. P. 6. -- Euro.

Parken: am Bahnhof Ebermannstadt

Behringersmühle - Burg Gößweinstein - Blaues Kreuz -Markgrafenweg - Almersberg - Hartberg - Morschreuth - 8 km - 2 Stdn.

Vom Bahnhof gehen wir an den Geleisen zurück, überschreiten sie und gehen am Bootsverleih vorbei zum Steg über die Wiesent. Wir überqueren den Fluss zur Stempfermühle und halten uns drüben rechts. Nach wenigen Schritten finden wir links den Einstieg mit Holzgeländer empor zur Burg Gößweinstein. Der Steig wendet sich gleich darauf nach rechts und steigt steil zur Martinswand an. Darunter führt er wieder nach links und weiter aufwärts. Mit dem blauen Punkt steigen wir dann über den Felsensteig, durch Felsentore weiter bergauf.

Vor einem Aussichtspunkt knickt der Steig rechts ab und führt am Marienfelsen vorbei hinauf zur Burg (Besichtigung möglich). Vom Platz vor der Burg wandern wir nach rechts und abwärts auf der Burgstraße zum Rathaus. Davor biegen wir rechts ab und erreichen gegenüber der Basilika den Marktplatz. Nach dem Besichtigungsbesuch halten wir und links und gehen durch die Pezoldstraße abwärts. An der Gabelung mit Kapelle ziehen wir rechts weiter und biegen nach 150 m links in die Straße nach Leutzdorf ab. Mit der Markierung blaues Kreuz verlassen wir dann die Straße und wandern endlich durch die weite Flur.

Leicht abwärts kommen wir zur Straße zwischen Etzdorf und Leutzdorf. Überqueren sie beim Wegkreuz, gestiftet von der Familie Richter aus Leutzdorf, und wandern gerade weiter. Auch die nächste Kreuzung überlaufen wir geradeaus und dringen bald in den Wald ein. Im Wald ziehen wir über die Straße zwischen Leutzdorf und Hartenreuth und marschieren geradeaus dem Wald zu einer schmucken Kapelle. Davor wenden wir uns nach rechts und folgen nun der Markierung rot-weiße Dreiecke (IFS-Weg) Richtung Morschreuth. Über eine weite Freifläche wandern wir ca. 2 km geradeaus dorthin. In die Hauptstraße biegen wir rechts ein und gehen durch den Ort, leicht ansteigend, zur Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Zur guten Einkehr, Fam. Merz, Telefon 09194 / 9140.

Morschreuth - Röthelfels - Wolkenstein - Thosmühle - Buckenreuth - Sponsberg - Esenbühl - Schlüsselstein - Ebermannstadt - (9 km)12 km (2,5 Stdn) 3 Stdn

Vom Gasthaus gehen wir zurück zur Ortsmitte und biegen rechts zur Kirche ab. Kurz danach gehen wir rechts und zum Ortsende. Den Querweg mit dem blauen Ring nehmen wir nach links und wandern gerade zum Wald. Die Markierung führt uns in und durch den Wald, vorbei am 30 m seitlich liegenden Flieger-Gedenkstein (Absturz 28.11.1937), zum Röthelfels (540 m). Urplötzlich öffnet sich der Wald und der Blick schweift weit hinaus übers Trubach- und Wiesenttal bis zur Vexierkapelle bei Reifenberg.

Nach dem Augenschmaus folgen wir unserer Markierung weiter durch den Wald, biegen vor einem Wildgehege links in den Forstweg und wandern über eine weite Lichtung. Wenn man an die Abzweigung kommt muss man sich je nach Kondition und Wetterlage entscheiden, welchen Weg man einschlägt.

Bei gutem Wetter und entsprechender Kondition zweigt man links ab und geht auf dem unteren Weg nach Wolkenstein. An der Teerstraße gehen wir links abwärts und nach der Hausnummer 28 rechts mit der grünen Raute steil bergab zur Thoosmühle. An der Forellenzucht überqueren wir die Talstraße und steigen im Gegenhang genauso steil wieder bergauf. Auf dreiviertel Höhe verlassen wir den Wald, wandern links zu einem Teerweg und steigen nach rechts hinauf zur Straße nach Moggast. Wir wenden uns nach links, ziehen nach Buckenreuth hinein und zweigen an der evang. Kapelle rechts ab.

Bei schlechter Witterung und Kondition sollte man einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und an der o. g. Abzweigung gerade weitergehen. Am Ortsende von Wolkenstein zieht man auf der Straße dann nach rechts bis zur Einmündung in die Straße zwischen Wannbach und Moggast. Am Wegkreuz hält man sich links und biegt bald rechts in einen Weg, der zur Straße Buckenreuth - Moggast führt. Auf dieser wandert man schließlich nach links nach Buckenreuth und zur Abzweigung bei der Kapelle.

Dem Weg folgt man gerade bis zum Sponsberg (553 m), biegt nach einer Scheune links ab und marschiert mit der grünen Raute am Waldrand entlang. Bald biegen wir rechts in die Straße nach Wohlmuthshüll ein. Nach 500 m zweigen wir links zum Wald ab und dringen in ihn ein. Ein Pfad führt darin nach rechts, kurz darauf gerade durch Felder ins Freie. Am Querweg gehen wir links, biegen nach etwa 500 m rechts ab und ziehen am Wald des Dickenberg entlang. Der Weg schlägt ein Haken und führt dann gerade in den Wald, immer mit der Markierung grüne Raute. Den Querweg nehmen wir nach rechts, verlassen ihn aber bald nach links wieder. Nun geht es abwärts, am Forstweg gehen wir kurz nach links und nach ca. 100 m wieder rechts bergab.

Noch einmal überqueren wir einen Forstweg und erreichen kurz danach die ersten Häuser von Ebermannstadt. Zum Schlüsselstein steigen wir weiter abwärts, überqueren die Bahn und biegen links zum Parkplatz am Bahnhof ab.

Mittelschwere (Anfangssteigung) bis schwere (2 Steilanstiege, 1 Abstieg) Streckenwanderung, je nach Wegwahl, Länge 17-20 km.

Einkehrmöglichkeiten:

Gößweinstein, Morschreuth, Wolkenstein, Ebermannstadt

Sehenswertes:

- Behringersmühle, OT Gößweinstein, einst befand sich hier nur eine Mahl- und Schneidmühle von 1751, heute Ferienort. Dreiflüsseort (Wiesent, Püttlach, Ailsbach), Endstation der Museumsbahn des Vereins Dampfbahn Fränkische Schweiz.

- Morschreuth, Kirche, Volkstumspflegestätte

- Ebermannstadt, (292 m ü. M.) am 30. März 981 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, es wird aber vermutet, dass sich dort bereits 531 eine thüringische Siedlung befand, die man als Stätte eines Ebermar kannte. Im 13. Jh. gehörte EBS den Herren von Schlüsselberg auf Burg Neideck. Am 09. Oktober 1323 erfolgte durch Kaiser Ludwig die Stadterhebung. Nach dem Tod des Schlüsselbergers 1347 kam es zum Bistum Bamberg. Ebermannstadt wurde mehrfach ein Opfer von Kriegswirren und Flammen, so 1430 durch die Hussiten, 1553 durch Markgraf Alcibiades, 1632 durch die Schweden und 1796 durch die Franzosen. 1803 kam es an Kurbayern, von 1862 bis 1972 war es Kreisstadt und Landratsamtsitz. Berühmtester Sohn der Stadt ist der Bildhauer Friedrich Theiler (1748 - 1826)

Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus, wurde 1853-56 anstelle einer alten Wehrkirche von 1308 mit einem schlanken, spitzbehelmten Turm erbaut. Im lichten Innenraum findet sich ein Kruzifix von Friedrich Theiler neben weiteren Heiligenfiguren.

Kath. Marienkapelle Mariä Geburt, Turm 14. Jh., Langhaus aus dem 17. Jh., Ausstattung 1740 von F. A. Thomas, Plastik von G. Reuß, die Madonna im Strahlenkranz zählt zu den bedeutensten Werken F. Theiler (1797)

Historisches Wasserschöpfrad von 1606 und schöne Partien an der Wiesent.

Altstadtkern mit rechteckigem Markplatz, er beeindruckt durch die geschlossene Bebauung mit bürgerlichen Giebelhäusern aus dem 17. bis 19. Jh., das neubarocke Rathaus wurde 1914 gebaut.

Heimatmuseum im Bürgerhaus. 2 Scheunenviertel.

Über der Stadt der Aussichtsturm Wallerwarte und die Kreuzbergkapelle, auf dem gegenüberliegenden Bergrücken die Jugendburg Feuerstein. Sie wurde 1941 zur Tarnung vor feindlichen Fliegerangriffen im Stil einer Raubritterburg errichtet, war aber ein militärisches Institut für Hochfrequenztechnik. Heute sind hier eine Jugendbegegnungs-stätte untergebracht. Daneben wurde 1959-63 die doppelstöckige Kapelle Verklärung Christi erbaut. In der Nähe liegt die Fränkische Fliegerschule Feuerstein.

Ortsteile: Breitenbach, Rüssenbach, Rothenbühl, Neuses, Poxstall, Niedermirsberg, Eschlipp, Gasseldorf, Wohlmuthshüll, Buckenreuth, Kanndorf, Moggast, Wolkenstein, Windischgaillenreuth, Burggaillenreuth, Thosmühle und Burg Feuerstein, 6600 Einwohner, davon 4300 in EBS.





Der Beitrag kommt von www.in-franken-wandern.de
http://www.in-franken-wandern.de/