
Zum Kälberberg und Friesener Warte
W 5 Kälberberg und Friesener Warte
Leesten - Eichwald - Kälberberg - Linde - Friesener Warte - Friesen - Fliegergrab - Lunz-Villa - Eichwald - Leesten - 16 km - 4 1/2 Stdn. Gehzeit o. P.
Anfahrt: über Geisfelder Straße, auf St 2276 nach Geisfeld und St 2210 nach Leesten. Abzweigung links durch den Ort.
www.in-franken-wandern.de empfiehlt für die Anfahrt den Routenplaner map24 Geben Sie als Start Kloster-Langheim-Straße 96050 Bamberg und als Ziel Am Keller 96129 Leesten ein.
Parken: am Ortsausgang bei Autopark Hofmann.
Leesten - Eichwald - Kälberberg - Linde - Friesener Warte - Friesen - 9 km - 2 1/2 Stdn.
Vom Parkplatz am Autopark Hofmann gehen wir den Teerweg hinter den Wohnmobilen am Wassergraben entlang aufwärts in den Wald. Nehmen an der Gabelung den breiten, stetig ansteigenden Schotterweg links, folgen ihm geradeaus und lassen alle Abzweigungen unbeachtet. Etwa 1500 Meter später wandern wir an der Gabelung wieder links auf dem Hauptweg mit der Markierung 8 weiter. Wir dringen immer tiefer in die Laubbäume des Eichwaldes ein.
Nach Überschreitung eines Wassergrabens steigt unser Weg kräftig an. Über eine Kreuzung und am Wasser bergauf erreichen wir Kälberberg. Auf Teer ziehen wir in den Ort, entdecken bei einem Wegkreuz links bereits den Sendeturm am Wachknock (559 m). Weiter bergauf, vorbei an einem kleinen Glockenturm, marschieren wir hoch zur Straße nach Hochstall. Biegen rechts ein und laufen gerade zum Parkplatz mit einem riesigen Kreuz und einem Flurbereinigungs-Gedenkstein.
Vorm Parkplatz zweigt rechts ein Weg ab, beschildert mit Wegweisern zur Friesener Warte und zum Fluggelände. Wir folgen diesem Weg mit der Markierung roter Querstrich gerade zur alten großen Linde. Vom Weg bietet sich ein herrlicher Ausblick in den Bamberger Kessel. Vor der Linde wandern wir links und nach ca. 100 m in der Kurve rechts.
Hier blickt man über Hochstall hinweg zur Burg Feuerstein und links drehen sich über den Bäumen die fünf Windkrafträder von Oberngrub. Wir folgen nun rechts dem Feldweg zum Wald, wenden uns davor links und laufen gerade zum Fahrweg nach Hochstall. Auf diesem wiederum wandern wir nach rechts bis zur Gabelung mit Wegweiser in der Mitte.
© Landesvermessungsamt Bayern, TK 1:50.000. http://www.geodaten.bayern.de © MagicMaps GmbH, Bayern 3D. Das interaktive Kartenwerk. http://www.magicmaps.de/
Nun halten wir uns an den Wegweiser und gehen links Richtung Fluggelände. Vorbei an einer oder über die Lichtung mit Wacholderbüschen kommen wir zu den Gebäuden des Luftsportverein Friesener Warte e. V. Wir ziehen gerade weiter an der Absperrung entlang, vorbei an einer Info-Tafel für eine spätkeltische Befestigungsanlage, von der noch ein Erdwall sichtbar ist, zur Abbruchkante der Friesener Warte (519 m).
Man wird mit einem atemberaubenden Rundblick belohnt. Richtung Süden reicht der Blick weit übers Eggenbachtal, den Schießberg, die Lange Meile und durchs Regnitztal bis nach Nürnberg. Geht man nach rechts weiter erblickt man Hirschaid mit seinen Ortsteilen, schaut ins Rauhe Ebrachtal und über Strullendorf nach Bamberg und in den Steigerwald.
Wir setzen unseren Rundgang um das Fluggelände fort, Ruhebänke laden zum Rasten und Schauen ein. Durch Gebüsch kommen wir ans Ende des Flugplatzes und gehen gerade weiter in den Wald, über eine Lichtung mit zwei Wacholdersträuchern in der Mitte zum Fahrweg.
Nun links, wenig später noch einmal links und auf Betonpiste bergab. An einem alten Steinbruch vorbei erreichen wir beim Wanderparkplatz Teer. Die Straße führt um zwei Kehren am Pfadfinderlandheim vorbei hinab nach Friesen. Beim Steinkreuz biegen wir rechts in die Friesener Hauptstraße und schreiten abwärts zur Einkehr in der Brauerei Brütting, Telefon 09545 / 85 81, Di + Mi Ru.
Friesen - Wanderparkplatz - Fliegergrab - Lunz-Villa - Eichwald - Leesten - 7 km - 2 Stdn.
Vom Gasthaus gehen wir die Friesener Hauptstraße wieder rechts aufwärts, am Brunnen, Kreuz und Linde vorbei. Gerade am Biotop vorbei zum Ortsende und zum Wanderparkplatz. Von dort bestehen mehrere Möglichkeiten des Aufstieges:
Die leichteste, aber auch weiteste Variante ist geradeaus durch die Schranke dem Hangweg zu folgen.
Mittelschwer bis schwer, je nach körperlicher Verfassung, sind a) vor der Info-Tafel links und gleich rechts in den Pfad, steil aufwärts zum Hangweg führt
b) und fast genauso steil erst außerhalb des Waldes bergauf, dann in den Wald und durch einen Hohlweg hinauf zum Forstweg.
Oben links in den Hangweg und weniger steil bergwärts, vorbei an einer Ruhebank. Schließlich durch eine Schranke, über einen Teerweg zum Wanderparkplatz, gerade überschreiten und wieder durch eine Schranke. Danach kommen wir am Fliegergrab für Paul Beck, abgestürzt am 16. April 1933, und der Lunz-Villa, links in einem kleinen Steinbruch, vorbei und gelangen zum Ende des Forstweges mit einer Wendeplatte.
Gerade in Verbindungsweg zur nächsten Wendeplatte, Hinweisschild zum Neuern Friesener BF+F. Brunnen 400 m. Von der Wendeplatte bietet sich ein Blick nach Bamberg. Wir folgen dem Schotterweg und kommen zum Bergfalken-Brunnen mit Sitzgruppe und Info-Kasten. Danach fällt der Weg ab, kreuzt den mit grünem Kreuz markierten Weg übern Kälberberg ins Leinleiter- und Wiesenttal.
Damit besteht Abkürzungsmöglichkeit. Wir wandern auf dem Forstweg weiter, wenden uns an der Kehre nach links und bleiben an der nachfolgenden Gabelung ebenfalls links. Links steht das Waldarbeiter-Erholungsheim. Wir folgen dem Forstweg mit allen seinen Windungen abwärts. Wenn der Grün-Kreuz-Weg wieder kreuzt, gehen wir mit ihm rechts hinunter.
Überschreiten dann damit die Kreuzung und folgen dann dem Forstweg mit der Nummer 12. Auch dieser Weg windet sich kurvenreich durch den Laubwald. An der Kreuzung wenden wir uns nach links und wandern an einem trockenen Bachbett entlang. Schließlich erreichen wir einen Teerweg, der nach links zurück zum Parkplatz führt.
Mittelschwere, da mehrere Anstiege, aber aussichtsreiche Rundwanderung, Länge je nach Wegwahl 15 - 16 Kilometer.
Einkehrmöglichkeit: Friesen
Sehens- und Wissenswertes:
Leesten, OT Strullendorf, Landkreis BA, wohl mehr als 1000 Jahre alt. Vom slavischen Wort Liescina abgeleitet, was Haselgebüsch bedeutet. Kirche "Maria Namen" (1900 geweiht), 2000 neue Apsis und Sakristei, alte Mühle.
Kälberberg, Berg 559 m, Dorf, OT Buttenheim, 1145 als "Calwenberg" genannt, was wohl auf "kahler Berg" zurückzuführen ist. In Nähe des Ortes der 142 m hohe Sendeturm für Richtfunk, Fernsehen und Telefon, Ende der 80 Jahre erbaut. 1996 wurde im Ort ein Glockenturm erstellt.
Friesener Warte, 519 - 562 m, geschichtsträchtiger Ort (Reste einer ehemaligen Fliehburg der Kelten) und Landschaftsschutzgebiet mit Motor- und Segelfliegergelände, am Wochenende kann man Rundflüge mit dem Motorsegler starten. Im Frühjahr blühen Akelei, Knabenkraut, Küchenschelle und Lein, auch kann man seltene Schmetterlinge beobachten.
Friesen, OT Hirschaid, Landkreis BA, romantisches Fachwerkdorf, erstmals 1216 als"Vrisen" erwähnt, Name weist auf Besiedelung durch Karl d. Gr. hin, besteht aus Unter- und Oberfriesen; 1811 eigenes Schulhaus, kath. Marienkirche Maria vom guten Rat (1867); Brauerei Brütting, Steinkreuz, Dorfbrunnen und -linde.
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