Anfahrt: über A 73 bis Ausfahrt Hirschaid, rechts zum Kreisverkehr,
rechts, gerade zu Möbel Neubert.
Parken: nach Teppichlager links großer Parkplatz
Hirschaid - Eggenberg - Dreuschendorf - Senftenberg - 8 km - 2 Stdn.
Vom Parkplatz gehen wir gerade die Straße am Baggersee entlang. Nach 800 m
biegen wir links ab und überqueren bald die A 73. Danach wandern wir
geradeaus, leicht aufwärts zur Straße Seigendorf - Buttenheim (2 km).
Diese wird überquert und wir ziehen weiter gerade bergauf. Gerade über eine
Kreuzung und den Eggenberg (326 m ) bis zum Modellfluggelände
(3,2 km). Davor auf Wiesenweg rechts, an Pferdekoppel vorbei, 400 m abwärts in
den Grund. Nun links in den Schotterweg und am nahen Bachlauf entlang. An der
Gabelung vor Weiher geradeaus, an nachfolgender Kreuzung rechts (4,2 km). Dem
ansteigenden Schotter-, später Teerweg gerade zur Straße nach Ketschendorf
folgen (5 km).
Wir ziehen über die Straße und wandern abwärts nach Dreuschendorf.
Nach den ersten Häusern Schußbach links, bei der Brauerei Meusel
links die Ringstraße bergauf. Dann marschieren wir gerade in den Mühlweg,
an der Gabelung rechts und leicht abwärts. Den folgenden Querweg (6,4 km)
nehmen wir nach links, am nächsten halten wir uns rechts. Streichen am Wald
entlang, steigen im Wald dann bergauf und ziehen gerade hindurch. Wenn wir auf
die Teerstraße treffen (7,4 km), wandern wir links den Berg hinauf. Nach 200 m
bestehen 3 Möglichkeiten für den weiteren Aufstieg zum Senftenberg,
links über den Parkplatz, gerade oder über den Kreuzweg. Oben lädt der Senftenberger
Felsenkeller Inh. Michael Meusel, 96155 Gunzendorf, Telefon 09545 / 70693
zur Rast ein (8 km).
Senftenberg - Ketschendorf - Judenfriedhof - Hirschaid - 8 km - 2 Stdn.
Nach der Einkehr steigen wir gerade aufwärts weiter. Erst durch einen Hohl-,
dann auf einem Wiesenweg und schließlich eben auf einem Fahrweg. Begleitet
werden wir von der Markierung roter Querstrich (Westl. Albrandweg). Etwa
1200 m vom Keller stoßen wir auf einen breiten Querweg, auf diesem steigen wir
links ab nach Ketschendorf. Bevor wir es erreichen, biegen wir nach dem Bolz-
und Spielplatz links ab. Wandern im Wald aufwärts, an der Gabelung nach
rechts und am Waldrand hinab zur Straße Ketschendorf - Buttenheim (10,5
km). Auf der Straße marschieren wir 150 m nach links, zweigen rechts in einen
Betonweg ab und steigen aufwärts. Wir folgen dem Schotterweg geradeaus bis zur
Kreuzung, wo wir nach rechts aufwärts zur Straße Ketschendorf - Seigendorf streben.
Oben biegen wir links ein und schreiten auf der Straße 300 m bis zur
Rechtskurve (12 km). Hier zweigen wir links ab, wandern zur und vorbei am Kompostplatz
Schlund. Wenn der Teerweg sich absenkt, gehen wir in der Kurve rechts in
einen Wiesenweg (bei schlechtem Wetter evtl. schmierig) und gerade zum Judenfriedhof
(13,5 km). Wir ziehen gerade daran vorbei zur Straße Seigendorf - Buttenheim
(14,0 km). Nahe dem Wegkreuz mit 2 Linden überqueren wir die Straße und
schreiten auf dem Teerweg bergab. Nehmen den ersten Querweg nach rechts und
biegen links in den folgenden. Nach 500 m überqueren wir die A 73 und
nach weiteren 500 Metern erreichen wir wieder den Parkplatz.
Leichte, aussichtsreiche Rundwanderung, Länge 16 Kilometer.
Einkehrmöglichkeiten: Senftenberg, Gunzendorf, Ketschendorf,
Hirschaid.
Sehenswertes:
- Hirschaid, 1079 als Hirzheide erwähnt, barocke kath. Pfarrkirche
St. Vitus, 13. Sept. 1739 geweiht, sehenswert der Hauptaltar. 1934 um neun Meter
verlängert. Sie wurde erbaut auf zwei Vorgängerbauten um 1300 und um 1400 mit
Befestigungsanlagen.
Evang. St. Johannis-Kirche (1955/56) im OT Regnitzau, der erst 1949
gegründet wurde. Davor bestand bereits eine Mühle, die 1789 erwähnt wird.
Ortsteile: Erlach, Friesen, Großbuchfeld, Juliushof, Kleinbuchfeld,
Köttmannsdorf, Röbersdorf, Rothensand, Sassanfahrt, Seigendorf. 11000
Einwohner.
- Dreuschendorf, am Deichselbach, OT Buttenheim. Als fränkisches
Straßen- und Sippendorf angelegt, 1116 als Druskendorf erwähnt, was nach
Pfarrer Grandinger "Dorf der Gefährten" bedeutet. Die St.
Anna-Kapelle wurde am 28. Sept. 1924 eingeweiht, die Vorgängerkapelle, welche
der Müller 1727 am Weg nach Gößweinstein errichten ließ, wurde 1923
abgetragen. Am Ort befindet sich eine restaurierte Mühle und eine Brauerei.
- Senftenberg, (398 m), OT Buttenheim, kath. Kapelle St. Georg,
(alljährlich Georgiritt), 1668/69 anstatt einer 1525 zerstörten Burg erbaut.
Die beiden einst hier bestehenden Burgen gingen im Bauernkrieg in Flammen auf
und die Reste dienten als Steinbruch, auch für die Senftenbergkapelle, die ein
Graubündner errichtete. Bierkeller und Aussichtspunkt. In unmittelbare
Nachbarschaft schließt sich der Frankendorfer Klettergarten an. Ein Gebiet mit
seinen Schluchten und Felsgebilden aus Dolomitgestein, das einem alpinen
Gelände en Miniatur gleicht. Der unter Denkmalschutz stehende Senftenberger
Außenkreuzweg wurde im September 1898 aufgestellt und am 09. Oktober 1898
eingeweiht. Er wurde auf Initiative des Lehrers Johann Friedrich (1846 - 1914)
errichtet, der 23 Jahre lang die Gunzendorfer Hauptlehrerstelle inne hatte.
Friedrich finanzierte das Projekt durch private Spendengelder. Das Fürstenhaus
von Thurn und Taxis in Regensburg gewährte einen Zuschuss.
- Ketschendorf OT Buttenheim, Kirche, Wirtshaus mit Hochlandrinderzucht