Anfahrt: B 22 über Memmelsdorf, Scheßlitz und Würgau
Parken: Parkplatz rechts nach Abzweigung Ludwag oder links Abzeigung
nach Roßdorf am Berg, links in Feldweg zum alten Sportplatz.
Würgauer Berg - Hohenhäusling - Zwirnstein - A 70 - Gräfenhäusling - 8
km - 2 Stdn.
Je nach Parkplatz geht man zurück oder aufwärts zur Abzweigung nach Ludwag.
Biegt dort ein und wandert nach 100 m links in einen Schotterweg. Dieser führt
an einem Wäldchen entlang und danach im Bogen rechts in die Felder. Bald
stößt man auf einen Querweg, mit dem man nach rechts zieht. Am Waldrand hält
man sich links und schreitet aufwärts daran entlang. Wenn der Weg in den Wald
eindringt, durchquert man diesen weglos geradeaus bis man auf einen weißen Weg
trifft. Darauf marschiert man nach links, vorbei an einer riesigen
Maschinenhalle, zur Straße nach Königsfeld (rechts).
Die Straße benutzen wir ebenfalls nach rechts und zweigen kurz darauf links
in einen Schotterweg ab. Unterhalb Hohenhäusling führt der staubige Weg
dann am Wald entlang, danach biegen wir links ab und durchschreiten den Wald.
Wieder im Freien gerade abwärts ziehen zur Straße nach Steinfeld
(rechts). Die Straße überqueren und an einer Scheune und alten Obstbäumen
vorbei geradeaus weiter wandern. Es folgt eine Kreuzung, wir wenden uns nach
rechts und folgen dem leicht abfallenden Weg zur Bundesstraße 22,
(Steinfeld rechts).
Wieder überqueren wir die Straße und wandern im Tal zum Zwirnstein.
Darunter vorbei und mit einem Wiesenweg rechts aufwärts. Oben umrunden wir ein
Privatgrundstück nach links, gehen vorm Wald rechts, vorbei an einer neuen Kapelle
und einem ausgebauten Stadel. Dahinter marschieren wir auf dem Betonsteinweg
gerade zum Wald. Wir durchqueren den Wald, vorbei an einer alten Kapelle
und etwas weiter an einer Lourdes-Grotte, und kommen an die A 70.
Diese wird auf der Brücke überquert, danach gehen wir 50 m links.
Bevor der Weg bergab führt, wandern wir rechts in den Wald. Der Waldweg
führt gerade hindurch zur Straße zwischen Roßdorf am Berg (links) und Wölkendorf
(rechts). Auf der Gegenseite geht der Wanderweg weiter, bald erreicht man den Sportplatz
am Waldende. Daran vorbei ziehen wir zur Straße, biegen rechts ein und laufen
nach Gräfenhäusling hinein, vorbei an der sehenswerten kath. Kirche
in die Dorfmitte. An der abknickenden Vorfahrt (rechts nach Wattendorf) halten
wir uns links, überschreiten den neu gestalteten Dorfplatz und gehen rechts zur
möglichen Einkehr im Gasthaus Krappmann, Tel. 09504 / 444.
Gräfenhäusling - Hofholz - A 70 - Nürnberger Turm - Umspannwerk -
Würgauer Berg - 7 km - 2 Stdn.
Vom Gasthaus gehen wir links, biegen vor der Grotte links ab und schreiten
auf dem Betonweg Richtung Wald. Die erste Gabelung nehmen wir nach links und
biegen vor der großen Stromleitung wieder links ab. Am Waldrand abwärts
wandern wir zum nächsten Querweg, mit dem wir nach rechts ziehen. Mit der
Markierung gelber Querstrich wandern wir durch ein Waldstück, dann wieder durch
Felder zum nächsten. Die Gabelung davor nehmen wir nach rechts, dringen in den
Wald ein und zweigen unmittelbar danach links in einen Waldweg ab.
Er führt durch und aus dem Wald, unter der Überlandleitung hindurch, über
eine Kreuzung zum Wald. Daran aufwärts, dann hindurch und dahinter über eine
Lichtung. Weiter auf einem Wiesenweg an einem Waldstück entlang. Wenn der Weg
in einen Schotterweg einmündet gehen wir links abwärts durch den Wald zur
lautstarken A 70. Wir gehen durch die Unterführung, steigen dahinter gerade die
Anhöhe hoch und biegen oben an der Kreuzung rechts in den Querweg ab.
Wir folgen ihm geradeaus bis zum Mobilfunkmast, nehmen die Gabelung davor
nach links und ziehen danach rechts über die Wiese. Wir marschieren immer
geradeaus, durchqueren weglos auch die lichten Bäume. Schließlich stehen wir
am Felsabbruch mit einer herrlichen Aussicht über Würgau und Scheßlitz bis
nach Bamberg. Vom Fuße des Aussichtspunktes ragen der Nürnberger Turm
und
andere Kletterfelsen auf.
Wenn wir uns von der Aussicht trennen können, gehen wir rechts in den Wald
und durchschreiten ihn geradeaus. Bald ziehen wir über eine Lichtung zum Umspannwerk. Dann rechts am Zaun entlang auf dem Weg entweder zum Parkplatz oder
zur B 22 und daran aufwärts zum Parkplatz neben der Straße.
Eine leichte abwechslungsreiche Rundwanderung ohne Steigungen, Länge etwa 15
Kilometer.
Einkehrmöglichkeiten: Würgau, Steinfeld, Gräfenhäusling, Schederndorf 2
km abseits, Roßdorf am Berg.
Sehenswertes:
- Steinfeld, Pfarrkirche St. Martin (14. Jh.), was auf ein hohes Alter
schließen lässt.
Auf dem Weg von Königsfeld nach Steinfeld steht, erstes Kirchlein entstand
vermutlich nach 1650, die Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz, die um 1693 zur
Verehrung eines uralten Kruzifixes gebaut und bereits um 1702 erweitert werden
musste. Die Kirchenausstattung ist dem Wallfahrtsort angebracht und würdig. Die
Kapelle ist 24 m lang, neun Meter breit und besitzt 200 Plätze. Der Hochaltar
stammt vom Weismainer Schreiner Johannes Lippold. Im Jahre 1744 kam aus Rom ein
Holzsplitter in einem Schaugefäß und einer Urkunde nach Steinfeld, der
angeblich vom Kreuz Jesu genommen wurde. Aus der Kapelle wurden schon mehrmals
Figuren entwendet.
Am Dorfausgang sprudelt die Wiesentquelle nach oben. Dem steinernen
Brunnentopf entquillt das Wasser so stark, dass es alsbald Mühlen betreiben
kann, ehe das muntere Gewässer nach fast 50 Kilometern Lauf sich bei Forchheim
in die Regnitz ergießt.
- Gräfenhäusling, kath. Kirche St. Christophorus, Dreifaltigkeitssäule am
Ortsrand
- Würgau, OT Scheßlitz, kath. St. Andreas-Kirche, 1733 unter Anleitung von
B. Neumann von J. König erbaut; Heldenhain, Kletterfelsen Nürnberger Turm,
Hangbrücke der A 70, AV-Hütte.