Creußen - Hagenohe - Eimersmühle - Sportplatz Emtmannsberg - Drei Tannen - Reicholdsweber - Creußner Berg - Creußen
Anfahrt - über A 70 bis Dreieck BT/KU, Richtung Nürnberg bis Ausfahrt Bayreuth-Süd, links nach Creußen,
vor Anstieg links durch Sperkengasse und nochmals links in Bahnhofstraße.
Parken - vor oder hinterm Rathaus (alte Schule)
Der Wanderung sollte man einen Stadtrundgang durch die tausendjährige
Geschichte Creußens voran stellen, ca. 1 1/2 bis 2 Stdn, selbständig oder
evtl. durch den Nachtwächter.
Für die Mittagsrast empfiehlt sich der Gasthof-Metzgerei Maisel,
Telefon 09270 / 222.
Creußen - Hagenohe - Eimersmühle - Sportplatz Emtmannsberg - 8 km - 2 Stdn.
Vom Rathausparkplatz links, am Friedhof vorbei, die Bahnhofstraße auswärts. Nach dem Weiher rechts aufwärts über die
Bahnlinie Nürnberg - Bayreuth. Dahinter links, mit Rotmainweg (rotes
M), auf Feldweg, später Waldpfad ca. 3 km an der Bahnstrecke entlang. Links über der
Sägmühle erblickt man Lankenreuth. Etwas oberhalb eines Bahnüberganges kommt man aus dem Wald, steigt rechts, vorbei an einem Gehöft, 200 m aufwärts und zweigt dann links ab
(Wegweiser Schlehenberg 6 km).
Durchquert den Weiler Hagenohe und wendet sich dahinter nach links. Im Bogen geht es zum Wald, Blick zurück nach
Creußen, dann abwärts ins Rotmaintal. An der Gabelung, links Eimersmühle, bleibt man rechts und folgt dem idyllischen Bachlauf mit seinen Mäandern. In Waldecke mit Fahrweg links gehen, aufwärts, bei Gabelung links. 100 m weiter
verlässt der Rotmainweg (M) links abwärts (Wegweiser) den Weg, man steigt weiter bergauf, schließlich sieht man links durch eine Lücke, die Häuser von
Emtmannsberg. Kurz danach links ein Hochsitz, dahinter Sport- und Tennisplätze.
Emtmannsberg - Drei Tannen - Reicholdsweber - Creußner Berg - Creußen - 4 km - 1 Std.
Weiter dem Forstweg geradeaus folgen, aus dem Wald, rechts am Waldrand entlang. Bei Gabelung (Linde in Mitte) scharf links zu einem Teersträßchen. Auf diesem 150 m nach rechts, dann links in Feldweg, Gabelung links aufwärts. Vor Holunderbusch rechts, nach einem Feld oberhalb
Reuthhaus, links hoch zum Aussichtpunkt Drei Tannen (519m), ein herrlicher Rundblick ist der Lohn. Der Blick reicht im Norden über
Emtmannsberg nach Bayreuth, zum Oschenberg (527m), dann zum
Schneeberg (1052m) und Ochsenkopf (1028m), streift weiter über den
Oberpfälzer Wald zum erloschenen Vulkankegel des Rauhen Kulm (682m). Im Süden erblickt man
Neuhof, dahinter den Kitschenrain. Im Westen sieht man am Horizont
Lindenhardt, weiter nach rechts Wasserkraut, Unternschreez und den
Sophienberg (593m).
Nach genossener Aussicht zieht man weiter in südliche Richtung auf Rainen und Wegen zur Straße nach
Altenkünsberg (links). Man geht aber nicht dorthin, sondern rechts abwärts und biegt links in die geschotterte Waldstraße ein.
Verlässt mit dieser nach etwa 1 km den Wald und stößt links auf die Ortsverbindungsstraße
Creußen - Tiefenthal. Auf derselben nach rechts, vorbei am Weiler Reicholdsweber, zum
Creußner Berg (475m), der bietet nochmals einen schönen Ausblick. Nun schreitet man den Berg hinab, überquert die Geleise und geht zurück zum
Parkplatz.
Leichte, aussichtsreiche Wanderung, Länge ca. 12 Kilometer.
Einkehrmöglichkeit: unterwegs keine, Rucksackverpflegung; davor - danach in Creußen.
Sehenswertes:
- Creußen (444m): Stadtrecht seit 1358 - evang. Stadtpfarrkirche St Jakobus: 1474-77 neu errichtet, um 1700 durch A. della Porta barockisiert. Interessant Altar und Schnitzfiguren von Elias Räntz, schwerer Deckenstuck von B. Quadri. - Eremitenhäuschen: 1760 durch den Philosophen
J. Th. Künneth, als einzige in Deutschland erhaltene bürgerliche Eremitage, errichtet. - Stadtbefestigung: Mauern und Türme des 15.Jh. noch relativ gut erhalten. - Rathaus: über 600 Jahre alt, stolz mit seinen mittelalterlichen Verkaufsständen (Fleisch- u. Brotbänke) und Dachreiter, Südportal mit Stadtwappen. - Städt. Krügemuseum: (im Hinteren Tor), hier können besonders schöne Stücke des Creußener Steinzeuges bewundert werden, z.B. Apothekergeschirr und Krüge mit Apostelfiguren, Jagd- und Planetenmotiven.
- Emtmannsberg: ev. Pfarrkirche (12.Jh.), Turmuhr (1702) mit verschiedenen Zifferblättern für Stunden- und Minutenangaben.