Waldpension Rabeneck - Schönhof -
Eichenbirkig - Weiße Marter - Behringersmühle - Stempfermühle - Moritz -
Engelhardtsberg - Riesenburg - Doos - Rabeneck
Anfahrt: mit Pkw über Geisfeld, Teuchatz, Heiligenstadt,
Abzweigung links nach Aufseß, Hochstahl, Abzweigung rechts Richtung
Breitenlesau. Weiter Richtung Waischenfeld bis Abzweigung rechts nach
Heroldsberg und vor Saugendorf links abwärts ins Wiesenttal. Bei Cafe Krems
rechts und gleich links.
Parken: Wanderparkplatz über Wiesent an Straße nach
Schönhof
Waldpension Rabeneck - Schönhof - Eichenbirkig - Weiße
Marter - Moschendorf - Behringersmühle - Stempfersmühle - 9,5 km - 2,5 Stdn.
Vom Parkplatz gehen wir über die Straße zur Waldpension
Rabeneck. Davor steigen wir links aufwärts und wandern hinter der Pension
vorbei. Der Weg mit der Markierung grüner Ring steigt weiter an und
verläuft dann eben über dem Tal der Wiesent dahin. Nach einigen
Schleifen öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf Burg Rabeneck.
Möchte man sie besuchen, gehen wir gerade weiter zum Fahrweg
und rechts zur Burg. Sie ist an Sonn- und Feiertagen von 11.00 - 18.00 Uhr
geöffnet, für Erwachsenen wird ein Eintrittsgeld von 2.-- DM erhoben.
Kennen wir die Burg oder sind zu früh dran, biegen wir etwa
100 Meter vorm Fahrweg mit unserer Markierung scharf links ab und steigen wieder
aufwärts. Wir verlassen bald den Wald und erreichen Schönhof, wir
marschieren hinein bis zum Dorfplatz. Vor dem Restaurant Gutshof Schönhof
nehmen wir die Straße nach rechts und kommen fast übergangslos nach Eichenbirkig.
Nach der kleinen Kapelle gehen wir an der Gabelung links zum Ortsende.
Hier biegen wir rechts in einen Feldweg ab, der Wegweiser weist zur Weißen
Marter, als Markierung dient jetzt das gelbe Kreuz und die rot-weißen
Dreiecke des IFS-Weges. Wir wandern an einem Weiher vorbei und im
Rechtsbogen zum Wald, ziehen hindurch und gehen abwärts zur Straße nach Köttweinsdorf.
Diese überqueren wir schräg nach rechts und zweigen links in den Feldweg ab,
der ansteigend zum Wald führt. An der Gabelung dringen wir links in den Wald
ein, gehen oben hinaus ins Freie und über einen Wiesenweg zur Weißen Marter.
An der Marter lädt eine Sitzgruppe zur Rast ein, eine Info-Tafel berichtet vom
Grund der Aufstellung. Nach einem Blick hinüber nach Gößweinstein
nehmen wir den Weg links abwärts, durchschreiten eine Waldzunge und steigen
wieder auf. Vorbei an der Abzweigung nach Köttweinsdorf und einer
kleineren Marter kommen wir nach Moschendorf. Wir wandern an der
kleinen Kapelle vorbei durch den Ort, zweigen nach Ortsende rechts in
einen Feldweg mit dem Wegweiser Forsthaus Schweigelberg ab und
ziehen zum Wald.
Im Wald nehmen wir den Waldweg nach links und marschieren
geradeaus, am Forsthaus vorbei, hindurch. Nach der Wegspinne gehen wir gerade
mit der gelben Raute leicht abwärts aus dem Wald. Wir überqueren
die große Lichtung, voraus grüßt die Burg Gößweinstein,
vorbei am Wasserbehälter führt der Weg durch Wald abwärts nach Behringersmühle.
Ab den ersten Häusern bewegen wir uns auf Teer hinunter in die Talsohle. Auf
der Verbindungsstraße streben wir zur B 470, überqueren sie!! und
anschließend auf einem Steg die Püttlach. Drüben wenden wir uns nach
rechts und gehen an Bach entlang zur Mündung in die Wiesent. Über
Treppen steigen wir links hoch zum Fahrweg und schreiten darauf nach rechts.
Vorbei an der Kläranlage führt der Weg oberhalb der Wiesent
durch einen Eibenwald zur Stempfersmühle. (evtl. Rast und
Einkehr, Bootsverleih).
Stempfersmühle - Moritz - Engelhardsberg - Riesenburg -
Doos - Waldpension Rabeneck - 11,5 km - 3 Stdn.
Wir überschreiten die Wiesentbrücke, danach die Bahngleise
und gehen hoch zur B 470, begeben uns nach links auf die andere
Straßenseite!! und steigen vorm Ortsschild rechts in einen
bergaufführenden Steig ein. Nach rechts bewegen wir uns hoch über der Straße,
unterhalb von Felsnadeln und -türmen vorbei, Richtung Behringersmühle.
Bei einer Bank nehmen wir schließlich biegen wir links in den steil nach oben
führenden Waldweg ein, als Markierung benützen wir nun den roten
Senkrechtstrich. Bei der Gabelung vor der großen Lichtung (mit Sitzbank)
halten wir uns rechts am Lichtungsrand aufwärts, dringen wieder in den Wald ein
und umwandern eine Waldecke.
Auf einem Pfad gehen wir links durch Felsen und
verlassen den Wald. Im Bogen geht es am Rand entlang um Felder zu einem Teerweg,
den wir nach rechts benutzen. Etwa 100 Meter nach einer Linkskurve verlassen wir
ihn wieder und steigen rechts (Wegweiser) über eine Wiese hoch zum Wald.
Wandern hindurch, überqueren die nächste Lichtung und erklimmen den 524 m
hohen Pfaffenstein.
Nach dem Ausblick kehren wir zurück zum Weg und
marschieren nach rechts ins nahe Moritz. In der Ortsmitte halten wir uns
links, ziehen über den Hof des Gasthaus zum Paffenstein, Bes. Franz
Zitzmann (Einkehrmöglichkeit) und rechts links um Scheunen. Wir wandern hinterm
dazu gehörigen Campingplatz vorbei, um eine Felsengruppe herum geht es dann gut
markiert auf und ab durch den Wald. Den Querweg danach nehmen wir nach rechts,
biegen aber schon nach 30 m links in einen Pfad zwischen Feldern hindurch ab.
Über die nachfolgende Kreuzung (Wegweiser) ziehen wir gerade hinweg, ebenso
über den Teerweg. Der Weg steigt leicht an, führt rechts am Waldrand entlang,
durch eine Waldlücke erblicken wir die Hohenmirsberger Platte mit
Aussichtsturm, und in der Waldecke links im Wald aufwärts. Oben aus dem Wald,
mit einem scharfen Rechtsknick über eine Lichtung, wieder durch den Wald und
gerade hinaus. An einer Scheune vorbei durch die Felder, auf dem Querweg nach
rechts zur Straße.
Links einbiegen und ca. 400 m Richtung Engelhardsberg
wandern, dann rechts in Feldweg und im leichten Bogen in den Ort. An der Straße
nach rechts und gerade aus dem Ort, nach dem letzten Haus auf Schotterweg
weiter. Mit der Markierung gelber Ring steigen wir an der Gabelung
dann abwärts und kommen, vorbei an zwei Ruhesteine für Wasserbüttenträger,
zum Einstieg zur Versturzhöhle Riesenburg. Treppen führen zum
Eingangstor, gerade über eine Brücke geht es zum Aussichtspunkt Franz-Ludwig-Felsen
(Inschrift), rechts abwärts über zahlreiche Stufen geht es durch die große
Höhle hinunter ins Wiesenttal. Auf der Talstraße (B 470) gehen
wir 250 m nach links, überqueren am Parkplatz die Straße und wandern hinab zum
Steg über die Wiesent. Danach gehen wir in den Wald und ziehen auf dem
Pfad nach links Richtung Doos.
Bald kommen wir, vorbei an der
Kajakeinstiegsstelle, zur Mündung der Aufseß, die sich über eine
kleine Kaskade in die Wiesent ergießt. Wir folgen auf einem gemütlichen
Pfad weiter der Wiesent aufwärts (Wegweiser Rabeneck), der Weg wird
mehrmals breiter und wieder enger. Vorbei am Sommerschlößchen Burg
Herrenstein, links auf hohem Fels, unter Kletterfelsen und Burg Rabeneck hindurch, erreichen wir schließlich die
Rabenecker Mühle.
Unser Weg führt rechts an der Mühle vorbei, auf geteertem Weg vorbei an den
Häusern von Rabeneck kommen wir zur Waldpension Rabeneck
und letztendlich zum Parkplatz.
Mittelschwere, aussichtsreiche Rundwanderung mit An- und
Abstiegen, Länge ca. 21 Kilometer.
Einkehrmöglichkeiten: Rabeneck, Schönhof,
Behringersmühle, Stempfersmühle, Moritz, Engelhardsberg, Cafe Krems.
Sehenswertes:
- Burg Rabeneck, OT Waischenfeld,
Burg und Ort im Wiesenttal. Die Burganlage ist im hohen Mittelalter entstanden,
zu einer Zeit, da das Reich von Friedrich II. von Hohenstaufen (1212 -1250)
regiert wurde. Die Burganlage bestand aus einer Vorburg, von der heute nur mehr
bescheidene Reste links vor der Hauptburg zu sehen sind, und der eigentlichen
Burg
- Eichenbirkig,
OT Waischenfeld, Kapelle
- Moschendorf, OT Gößweinstein,
Kapelle
- Weiße Marter, 1769 zog der
Kronacher Metzger Otto Wich nach Genesung von einer schweren Krankheit bei
seiner Gelöbnis-Wallfahrt vorbei. Plötzlich sah er die beiden Türme der
Wallfahrtskirche Gößweinstein. Er machte ein abermaliges Gelöbnis, an dieser
Stelle eine Gedenksäule zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit zu errichten. 1770
war dann das Werk des Bamberger Martin Mutschele fertig.
- Behringersmühle,
OT Gößweinstein, Ferienort, Dreitälerort (Wiesent, Püttlach, Ailsbach)
- Stempfersmühle, OT
Gößweinstein, an der Wiesent, Gasthaus und Bootsverleih.
- Moritz, OT Gößweinstein,
Höhenort, Campingplatz, Pfaffenstein (524 m).
- Engelhardsberg, OT Wiesenttal,
- Riesenburg,
riesige Einsturzhöhle bei Doos im Wiesenttal
- Doos,
OT Waischenfeld, an der Mündung der Aufseß in die Wiesent.
- Burg
Herrenstein, Sommerschlößchen hoch über der Wiesent zwischen Rabeneck
und Doos.