An der Wiesent entlang Teil 6 Abstecher 1
(1162 Worte insgesamt im Text) (1101 Aufrufe) 
Gößweinstein - Bösenbirkig - Hühnerloh - Kreuzkapelle -
Weidenloh - Kirchenbirkig - Trägweis - Prügeldorf - Gößweinstein
Anfahrt: mit Pkw über Landstraße nach Geisfeld, über
Teuchatz nach Heiligenstadt, weiter über Gasseldorf zur B 470, links über
Streitberg und Muggendorf nach Behringersmühle, Abzweigung rechts hinauf nach
Gößweinstein, 2. Kreuzung vor Tankstelle rechts in Balthasar-Neumann-Straße
und gleich wieder rechts
Parken: Parkplatz am Getränkemarkt Lang
Gößweinstein - Bösenbirkig - Hühnerloh - Kreuzkapelle -
Weidenlohe - Kirchenbirkig - 9 km - 2,5 Stdn.
Vom Parkplatz gehen wir links über die Straße nach Pottenstein
gerade Am Büchenstock aufwärts. Mit der Markierung blauer Senkrechtstrich marschieren wir auf einem Schotterweg nach
Bösenbirkig.
Dann auf Teer hinein, vorbei an der kleinen Kapelle, rechts aufwärts.
Nach dem letzten Haus biegen wir links ab und wandern durch eine Senke hinüber
nach Hühnerlohe. Ein Teerweg führt aufwärts, die Hauptstraße
überqueren wir schräg und folgen dem Schotterweg gerade zum und in den Wald.
An der Wegeteilung nehmen wir die mittlere Spur, steigen durch einen kleinen
Hohlweg abwärts. Dann überschreiten wir einen Waldweg und gehen gerade in
einen Forstweg. Nach etwa 200 m biegen wir links in einen Pfad ein, der
aufwärts führt. Bald überqueren wir wieder den Forstweg, und ziehen danach am
Waldrand entlang weiter. Mit dem Forstweg wandern wir nach rechts ins Freie. Wir
überqueren den nachfolgenden Querweg, gehen an einer Heckenreihe entlang über
einen Grasweg zum Wald. Im Wald steigen wir leicht abwärts, biegen vor einem
Felsen links in einen Waldweg ein und erreichen leicht ansteigend die Kreuzkapelle.
Vom Vorplatz hat man einen herrlichen Blick auf Pottenstein mit Kirche
und Burg.
Nun weiter, nicht abwärts, hinter der Kreuzwegstation
nach links auf Gras- und Waldweg oberhalb Pottenstein vorbei zum
nächsten Aussichtspunkt. Gegenüber auf hohem Fels steht die Burg Pottenstein
und unten sieht man ins Weihersbachtal. Von der Lichtung steigen wir
über eine Pfadspur, an einem Marterl vorbei, rechts hoch. Durchqueren ein
Waldstück und wandern auf breiterem Grasweg nach links gerade zum Flurkreuz.
Daran und auf einem Teerweg an der Schreinerei Schriefer vorbei
zur Straße Pottenstein - Gößweinstein.
Wir überqueren die
Kreuzung und wandern geradeaus Richtung Kirchenbirkig. 200 m nach der
Kreuzung biegen wir rechts in einen Feldweg ab, vorbei an einer Marter, und
gehen zum Wald. Bald begeben wir uns rechts in den Wald und durchschreiten ihn
abwärts. In die nachfolgende große Lichtung marschieren wir 250 m hinaus,
biegen dann links (Wegweiser) zum Wald ab. Die Markierung blauer Punkt
führt uns sicher hindurch, wobei wir erst die Abzweigung nach rechts nehmen
ebenso die nachfolgende Gabelung. Wenn wir den Forstweg erreichen, laufen wir
links hinein nach Weidenloh. Geradeaus, dann bei Töpferei rechts über
Hof in Felder. Wieder gerade an Häusern vorbei, durch eine Senke und aufwärts
zur Straße. Oben rechts nach Kirchenbirkig, auf St. Johannes-Straße rechts
in den Ort zu einem der Gasthäuser.
Kirchenbirkig - Trägweis - Prügeldorf - Gößweinstein - 9
km - 2,5 Stdn.
Von der Gaststätte gehen wir zurück zur Abzweigung nach Trägweis
und biegen links in die Hirtengasse ab. Vor dem Haus Nr. 30 zweigen
wir rechts mit dem grünen Punkt ab und wandern auf einem Grasweg
aus dem Ort und zum Wald. Wir dringen ein und gehen auf dem querenden Forstweg
nach rechts (Wegweiser. Nach 150 m biegen wir links ab, ebenso an der folgenden
Gabelung. Wir überqueren eine Lichtung und wandern auf einem Schotterweg
aufwärts nach Trägweis.
Vor den Häusern links zur Straße, rechts
einbiegen und durch den Ort. Vorm Gasthaus Sebald halten wir uns
rechts und gehen an der Gabelung am Ortsende links. An der nächsten Gabelung
wandern wir wieder links und gerade zum Wald.
Im Wald leicht aufwärts, an der
Abzweigung links Richtung Allersdorf. In den Querweg biegen wir rechts,
ebenso in den folgenden. Der Weg führt ins Freie und zur Straße zwischen Sachsendorf
und Stadelhofen. Wir überqueren sie und gehen aufwärts an den wenigen
Häusern von Prügeldorf vorbei. Das Teersträßchen bringt uns in den
Wald, führt wieder abwärts und um ein paar Kurven. Nach dem rechts stehenden
Holzturm biegen wir rechts in den Waldlehrpfad ein und folgen ihm
geradeaus. Nach einer Info-Tafel wandern wir gerade abwärts, aus dem Wald, am
Rand entlang und links in einen Feldweg zur Straße nach Obertrubach. Wir
überschreiten sie, steigen in der Schulstraße bergauf und biegen rechts
in die Viktor-v.-Scheffel-Straße ein.
Bald ist die Höhe erreicht und
wir gehen abwärts, am Friedhof vorbei, durch einen Torbogen zur Wallfahrtskirche.
Nach deren Besichtigung gehen wir auf der Behringersmühler Straße nach
rechts. Biegen vorm Cafe Greif rechts in die Balthasar-Neumann-Straße ab und kommen, am
Hallenbad vorbei, nach kurzer Zeit wieder zum Parkplatz
gegenüber der Tankstelle.
Wunderschöne, leichte Wanderung mit geringen Steigungen,
Länge ca. 18 km.
Einkehrmöglichkeiten: Gößweinstein, Bösenbirkig,
Hühnerloh, Kirchenbirkig, Trägweis.
Sehenswertes:
- Gößweinstein, siehe 7.
- Bösenbirkig,
OT Gößweinstein, kleine Kapelle
- Hühnerloh,
OT Gößweinstein, Kapelle
- Pottenstein,
die Gründung der Stadt Pottenstein, besser gesagt der Siedlung "Bothone-Stein"
geht urkundlich gesichert bis ins Jahr 918 zurück und ist eng mit der
Geschichte der über 1000-jährigen Burg verbunden. Seit der Gründung des
Bistums Bamberg 1007 war Pottenstein ein aufgrund seiner exponierten Lage
wichtiger Grenzort gegen die Slawen. Graf Botho, 1070 als Besitzer der Burg
genannt, gilt als der Namensgeber des Ortes. Weitere wichtige Daten in der
Stadtgeschichte sind das Jahr 1227/28, wo die heilige Elisabeth von Thüringen
auf der Burg Zuflucht suchte sowie das Jahr 1323, in dem Pottenstein seine
Stadtrechte erhielt. 1348 werden im Stadtgebiet Pottenstein sieben (!) Mühlen
genannt, im ausgehenden 14. Jahrhundert wurde die Kunigundenkirche mit
Bürgerspital außerhalb der Stadtmauer erbaut, 1409 erstmals erwähnt. Am
ersten September 1736 verwüstete ein Großbrand nahezu alle Gebäude der Stadt.
Daher finden sich heute, mit Ausnahme der Burg und des Bürgerspitals, im
Stadtgebiet keine Gebäude, die vor 1736 erbaut wurden. Die Hauptstraße ist
deshalb auch wie mit dem Lineal gezogen. Sie wurde nach Plänen des Bambergers
Joh. Michael Küchel aufgebaut, der auch die Ausrichtung der Giebel zur
Hauptstraße anordnete. Der noch teilweise durch eine Stadtmauer eingekränzte
Altstadtkern enthält eine Vielzahl herrlicher Fachwerkhäuser. In der gotische Stadtpfarrkirche
St. Bartholomäus von 1777 befinden sich Epitaphien derer von Guttenberg und
eine 450 Jahre alte Bartholomäusstatue. Von der Pfarrkirche führt ein
Fußsteig über 367 Stufen hoch zur Burg. Die Kunigundenkirche mit ihrer
sehenswerten Rokokoausstattung, das Elisabethenspital mit dem
Portalwappen des Bamberger Fürstbischofs von Frankenstein und der wohl
schönste Terrassenfriedhof Frankens daneben begeistern den
Betrachter.1803 kam Pottenstein zu Bayern. Im Zuge der Gemeindegebietsreform von
1978 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Weidenhüll, Kühlenfels,
Kirchenbirkig, Elbersberg, Haßlach, Püttlach und Hohenmirsberg mit Pottenstein
zur Großgemeinde zusammengeschlossen. Heute umfasst das Gemeindegebiet ca. 75
qkm mit 32 Ortsteilen und ca.5.600 Einwohnern, der Hauptort zählt ca. 1.500
Einwohner.
Am Zusammenfluss von Püttlach und Weihersbach thront 80 m
über dem gleichnamigen Städtchen die Burg, 920 auf Befehl Konrad I.
gegründet, weiterer Ausbau durch den Sachsenkaiser Heinrich I. veranlaßt.
Zwischen 1057 und 1070 kommt die Burg in den Besitz des Markgrafen Botho von
Kärnten. In der Zeit um 1139 erfolgt der Übergang an das Bistum Bamberg. In
den Jahren 1228-29 weilte die Pfalzgräfin von Thüringen, die heilige
Elisabeth auf der Burg. 1878 wurde die Burg von Dr. Kleemann aus Nürnberg
erworben und restauriert, seit 1918 ist die Burg im Besitz der Freiherrn von
Wintzingerode.
Kreuzkapelle, Teufelshöhle, größte Tropfsteinhöhle mit
Schau- und Therapiebereich, Felsenbad, Püttlach- und Weiherbachtal,
Lichterfest alljährlich am 6. Januar.
Ortsteile: Altenhof, Arnleithen, Elbersberg, Failnershof,
Geusmanns, Haselbrunn, Haßlach, Hohenmirsberg, Kirchen-birkig,
Kleinkirchenbirkig, Kleinlesau, Kühlenfels, Mandlau, Mittelmühle,
Oberhauenstein, Prüllsbirkig, Püttlach, Pullendorf, Rabertshof, Rackersberg,
Regenthal, Rupprechtshöhe, Schüttersmühle, Siegmannsbrunn, Steifling,
Trägweis, Tüchersfeld, Unterhauenstein, Vorderkleebach, Wannberg, Weidach,
Weidenhüll, Weidenloh, Weidmannsgesees.
- Weidenloh,
OT Pottenstein, Töpferei
- Kirchenbirkig,
OT Pottenstein, Kirche
- Trägweis,
OT Pottenstein, Kapelle
|