07.09.2010, 23:27 Uhr
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An der Wiesent entlang Teil 6 Abstecher 1

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Gößweinstein - Bösenbirkig - Hühnerloh - Kreuzkapelle - Weidenloh - Kirchenbirkig - Trägweis - Prügeldorf - Gößweinstein

Anfahrt: mit Pkw über Landstraße nach Geisfeld, über Teuchatz nach Heiligenstadt, weiter über Gasseldorf zur B 470, links über Streitberg und Muggendorf nach Behringersmühle, Abzweigung rechts hinauf nach Gößweinstein, 2. Kreuzung vor Tankstelle rechts in Balthasar-Neumann-Straße und gleich wieder rechts

Parken: Parkplatz am Getränkemarkt Lang

Gößweinstein - Bösenbirkig - Hühnerloh - Kreuzkapelle - Weidenlohe - Kirchenbirkig - 9 km - 2,5 Stdn.

Vom Parkplatz gehen wir links über die Straße nach Pottenstein gerade Am Büchenstock aufwärts. Mit der Markierung blauer Senkrechtstrich marschieren wir auf einem Schotterweg nach Bösenbirkig. Dann auf Teer hinein, vorbei an der kleinen Kapelle, rechts aufwärts. Nach dem letzten Haus biegen wir links ab und wandern durch eine Senke hinüber nach Hühnerlohe. Ein Teerweg führt aufwärts, die Hauptstraße überqueren wir schräg und folgen dem Schotterweg gerade zum und in den Wald.

An der Wegeteilung nehmen wir die mittlere Spur, steigen durch einen kleinen Hohlweg abwärts. Dann überschreiten wir einen Waldweg und gehen gerade in einen Forstweg. Nach etwa 200 m biegen wir links in einen Pfad ein, der aufwärts führt. Bald überqueren wir wieder den Forstweg, und ziehen danach am Waldrand entlang weiter. Mit dem Forstweg wandern wir nach rechts ins Freie. Wir überqueren den nachfolgenden Querweg, gehen an einer Heckenreihe entlang über einen Grasweg zum Wald. Im Wald steigen wir leicht abwärts, biegen vor einem Felsen links in einen Waldweg ein und erreichen leicht ansteigend die Kreuzkapelle. Vom Vorplatz hat man einen herrlichen Blick auf Pottenstein mit Kirche und Burg.

Nun weiter, nicht abwärts, hinter der Kreuzwegstation nach links auf Gras- und Waldweg oberhalb Pottenstein vorbei zum nächsten Aussichtspunkt. Gegenüber auf hohem Fels steht die Burg Pottenstein und unten sieht man ins Weihersbachtal. Von der Lichtung steigen wir über eine Pfadspur, an einem Marterl vorbei, rechts hoch. Durchqueren ein Waldstück und wandern auf breiterem Grasweg nach links gerade zum Flurkreuz. Daran und auf einem Teerweg an der Schreinerei Schriefer vorbei zur Straße Pottenstein - Gößweinstein.

Wir überqueren die Kreuzung und wandern geradeaus Richtung Kirchenbirkig. 200 m nach der Kreuzung biegen wir rechts in einen Feldweg ab, vorbei an einer Marter, und gehen zum Wald. Bald begeben wir uns rechts in den Wald und durchschreiten ihn abwärts. In die nachfolgende große Lichtung marschieren wir 250 m hinaus, biegen dann links (Wegweiser) zum Wald ab. Die Markierung blauer Punkt führt uns sicher hindurch, wobei wir erst die Abzweigung nach rechts nehmen ebenso die nachfolgende Gabelung. Wenn wir den Forstweg erreichen, laufen wir links hinein nach Weidenloh. Geradeaus, dann bei Töpferei rechts über Hof in Felder. Wieder gerade an Häusern vorbei, durch eine Senke und aufwärts zur Straße. Oben rechts nach Kirchenbirkig, auf St. Johannes-Straße rechts in den Ort zu einem der Gasthäuser.

Kirchenbirkig - Trägweis - Prügeldorf - Gößweinstein - 9 km - 2,5 Stdn.

Von der Gaststätte gehen wir zurück zur Abzweigung nach Trägweis und biegen links in die Hirtengasse ab. Vor dem Haus Nr. 30 zweigen wir rechts mit dem grünen Punkt ab und wandern auf einem Grasweg aus dem Ort und zum Wald. Wir dringen ein und gehen auf dem querenden Forstweg nach rechts (Wegweiser. Nach 150 m biegen wir links ab, ebenso an der folgenden Gabelung. Wir überqueren eine Lichtung und wandern auf einem Schotterweg aufwärts nach Trägweis.
Vor den Häusern links zur Straße, rechts einbiegen und durch den Ort. Vorm Gasthaus Sebald halten wir uns rechts und gehen an der Gabelung am Ortsende links. An der nächsten Gabelung wandern wir wieder links und gerade zum Wald.

Im Wald leicht aufwärts, an der Abzweigung links Richtung Allersdorf. In den Querweg biegen wir rechts, ebenso in den folgenden. Der Weg führt ins Freie und zur Straße zwischen Sachsendorf und Stadelhofen. Wir überqueren sie und gehen aufwärts an den wenigen Häusern von Prügeldorf vorbei. Das Teersträßchen bringt uns in den Wald, führt wieder abwärts und um ein paar Kurven. Nach dem rechts stehenden Holzturm biegen wir rechts in den Waldlehrpfad ein und folgen ihm geradeaus. Nach einer Info-Tafel wandern wir gerade abwärts, aus dem Wald, am Rand entlang und links in einen Feldweg zur Straße nach Obertrubach. Wir überschreiten sie, steigen in der Schulstraße bergauf und biegen rechts in die Viktor-v.-Scheffel-Straße ein.

Bald ist die Höhe erreicht und wir gehen abwärts, am Friedhof vorbei, durch einen Torbogen zur Wallfahrtskirche. Nach deren Besichtigung gehen wir auf der Behringersmühler Straße nach rechts. Biegen vorm Cafe Greif rechts in die Balthasar-Neumann-Straße ab und kommen, am Hallenbad vorbei, nach kurzer Zeit wieder zum Parkplatz gegenüber der Tankstelle.

Wunderschöne, leichte Wanderung mit geringen Steigungen, Länge ca. 18 km.

Einkehrmöglichkeiten: Gößweinstein, Bösenbirkig, Hühnerloh, Kirchenbirkig, Trägweis.

Sehenswertes:

- Gößweinstein, siehe 7.

- Bösenbirkig, OT Gößweinstein, kleine Kapelle

- Hühnerloh, OT Gößweinstein, Kapelle

- Pottenstein, die Gründung der Stadt Pottenstein, besser gesagt der Siedlung "Bothone-Stein" geht urkundlich gesichert bis ins Jahr 918 zurück und ist eng mit der Geschichte der über 1000-jährigen Burg verbunden. Seit der Gründung des Bistums Bamberg 1007 war Pottenstein ein aufgrund seiner exponierten Lage wichtiger Grenzort gegen die Slawen. Graf Botho, 1070 als Besitzer der Burg genannt, gilt als der Namensgeber des Ortes. Weitere wichtige Daten in der Stadtgeschichte sind das Jahr 1227/28, wo die heilige Elisabeth von Thüringen auf der Burg Zuflucht suchte sowie das Jahr 1323, in dem Pottenstein seine Stadtrechte erhielt. 1348 werden im Stadtgebiet Pottenstein sieben (!) Mühlen genannt, im ausgehenden 14. Jahrhundert wurde die Kunigundenkirche mit Bürgerspital außerhalb der Stadtmauer erbaut, 1409 erstmals erwähnt. Am ersten September 1736 verwüstete ein Großbrand nahezu alle Gebäude der Stadt. Daher finden sich heute, mit Ausnahme der Burg und des Bürgerspitals, im Stadtgebiet keine Gebäude, die vor 1736 erbaut wurden. Die Hauptstraße ist deshalb auch wie mit dem Lineal gezogen. Sie wurde nach Plänen des Bambergers Joh. Michael Küchel aufgebaut, der auch die Ausrichtung der Giebel zur Hauptstraße anordnete. Der noch teilweise durch eine Stadtmauer eingekränzte Altstadtkern enthält eine Vielzahl herrlicher Fachwerkhäuser. In der gotische Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus von 1777 befinden sich Epitaphien derer von Guttenberg und eine 450 Jahre alte Bartholomäusstatue. Von der Pfarrkirche führt ein Fußsteig über 367 Stufen hoch zur Burg. Die Kunigundenkirche mit ihrer sehenswerten Rokokoausstattung, das Elisabethenspital mit dem Portalwappen des Bamberger Fürstbischofs von Frankenstein und der wohl schönste Terrassenfriedhof Frankens daneben begeistern den Betrachter.1803 kam Pottenstein zu Bayern. Im Zuge der Gemeindegebietsreform von 1978 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Weidenhüll, Kühlenfels, Kirchenbirkig, Elbersberg, Haßlach, Püttlach und Hohenmirsberg mit Pottenstein zur Großgemeinde zusammengeschlossen. Heute umfasst das Gemeindegebiet ca. 75 qkm mit 32 Ortsteilen und ca.5.600 Einwohnern, der Hauptort zählt ca. 1.500 Einwohner.

Am Zusammenfluss von Püttlach und Weihersbach thront 80 m über dem gleichnamigen Städtchen die Burg, 920 auf Befehl Konrad I. gegründet, weiterer Ausbau durch den Sachsenkaiser Heinrich I. veranlaßt. Zwischen 1057 und 1070 kommt die Burg in den Besitz des Markgrafen Botho von Kärnten. In der Zeit um 1139 erfolgt der Übergang an das Bistum Bamberg. In den Jahren 1228-29 weilte die Pfalzgräfin von Thüringen, die heilige Elisabeth auf der Burg. 1878 wurde die Burg von Dr. Kleemann aus Nürnberg erworben und restauriert, seit 1918 ist die Burg im Besitz der Freiherrn von Wintzingerode.

Kreuzkapelle, Teufelshöhle, größte Tropfsteinhöhle mit Schau- und Therapiebereich, Felsenbad, Püttlach- und Weiherbachtal, Lichterfest alljährlich am 6. Januar.

Ortsteile: Altenhof, Arnleithen, Elbersberg, Failnershof, Geusmanns, Haselbrunn, Haßlach, Hohenmirsberg, Kirchen-birkig, Kleinkirchenbirkig, Kleinlesau, Kühlenfels, Mandlau, Mittelmühle, Oberhauenstein, Prüllsbirkig, Püttlach, Pullendorf, Rabertshof, Rackersberg, Regenthal, Rupprechtshöhe, Schüttersmühle, Siegmannsbrunn, Steifling, Trägweis, Tüchersfeld, Unterhauenstein, Vorderkleebach, Wannberg, Weidach, Weidenhüll, Weidenloh, Weidmannsgesees.

- Weidenloh, OT Pottenstein, Töpferei

- Kirchenbirkig, OT Pottenstein, Kirche

- Trägweis, OT Pottenstein, Kapelle

  

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