07.09.2010, 23:44 Uhr
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Jurahöhen, Kletterfelsen, Panoramaweg, Aussichtskanzel, stille Täler

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Jurahöhen, Kletterfelsen, Panoramaweg, Aussichtskanzel, stille Täler

WP Pfarrholz - Moosberg - Kalteneggolsfeld - Altenberg - Rothenstein - Burggrub - Neumühle - Heiligenstadt - Judenfriedhof - Pavillon - Traindorf - WP - 15 km - 4 Stdn. Gehzeit o. P.

Anfahrt auf Staatsstraße 2188 über Geisfeld hoch zum Teuchatzer Berg, Abzweigung rechts mit Kreisstraße BA12, Abzweigung links mit Kreisstraße BA 13 über Oberngrub und Kalteneggolsfeld Richtung Heiligenstadt

Parken - auf halber Strecke nach Heiligenstadt Wanderparkplatz im Pfarrholz

WP Pfarrholz - Moosberg - Kalteneggolsfeld - Altenberg - Rothenstein - Burggrub - 7 km - 2 Stdn.

Vom Parkplatz wandern wir mit dem grünen Dreieck in den Wald, ziehen auf dem Forstweg am Pfarrwaldfelsen vorbei. Überschreiten dann eine Kreuzung, Wegweiser Kalteneggolsfeld 2 km, und folgen der Markierung über den Moosberg. Schließlich verlassen wir den Wald, voraus erblicken wir den Windpark und Kälberbergsendeturm, rechts Teuchatz und den Geisbergsender. Auf Schotter marschieren wir durch Felder, ein Teerweg führt gerade leicht aufwärts zur Kreisstraße BA 13.

An der Einmündung steht links ein Findling als Gedenkstein der ländlichen Entwicklung. Wir gehen am rechten Straßenrand, da Kurve, abwärts nach Kalteneggolsfeld bis zur ehemaligen Gastwirtschaft Stöcklein, leider geschlossen. Davor zweigen wir rechts ab, laufen abwärts am Feuerwehrhaus vorbei und biegen hinterm Wasserbehälter rechts in Schotterweg ab. Mit der Markierung der IFS-Weges (rot-weiße Dreiecke) wandern wir am Wassergraben entlang bergab.

Durch Hecken kommen wir in ein stilles Tal, vom Plätschern des Wassers begleitet. Das Tal macht einen Rechtsknick, links ist ein Windrad zu entdecken, wir folgen dem Weg zum Wald. Eindringen und bald gerade über das verrohrte Bächlein. Links, am Steilhang entlang, vorbei an zwei Tümpeln, durch den Auwald und Mischwald an den Hängen.

Das Tal weitet sich zu einer Lichtung, in deren Mitte ein Hochsitz steht. Davor nehmen wir den Schotterweg rechts in den Wald und biegen vor einer Schranke sofort rechts in eine Pfadspur. Wir steigen aufwärts, überqueren einen querenden Waldweg und bewegen uns noch steiler neben einer Schlucht, unter Felsen hindurch, hoch zur Schluchtkante.

Oben leitet uns die Markierung nach links, durch die Bäume Ausblick über Oberngrub und Windpark zum Kälberberg. Der Weg führt wieder in den Wald, dieses Mal Fichten, vorbei an einem Ameisenhügel. Nach dem zweiten Ansitz Gabelung rechts, in alten Steinbruch und gerade bergauf der Markierung zu Forstweg folgen.

Nun links abfallend wandern, durch die Bäume erhascht man Ausblick nach Teuchatz. In der folgenden Linkskurve verlassen wir den Forstweg, gehen halbrechts und gerade durch hohe Buchen. Wir kommen zum nächsten Forstweg, benutzen ihn aber nur ca. 15 Meter und biegen nach einem Ansitz links in Waldweg. Der Weg wird zum Pfad und bringt uns gerade oder rechts durch Gebüsch abwärts zum Kletterfelsen Rothenstein mit Holzkreuz.

Zahlreiche Haken, Schlingen und Magnesiumspuren zeugen von einer regen Kletterei. Zwischen den Felsen hindurch leitet uns ein Pfad zum Forstweg mit Wegweiser. Wir folgen weiter der IFS-, dazu der Rotring-Markierung nach rechts, vorbei an einer Quellfassung. Dann nehmen wir die markierte Abzweigung nach links und steigen auf einem Graspfad an einem Hochsitz vorbei bergab.

Überqueren einen Forstweg und folgen dem breiteren Weg hinab ins Leinleitertal und nach Burggrub (vor- + rückwärts lesbar). Auf Teer ziehen wir hinein, wenden uns an der Durchgangsstraße (St 2188) rechts und überschreiten die Leinleiter. Vorsichtig überqueren wir die Kreuzung und kehren gegenüber im Gasthaus Hösch (Telefon 09198/391,Di Ru) ein. Neben dem Gasthaus befindet sich ein funktionsunfähiges, marodes Mühlrad.

Burggrub - Neumühle - Heiligenstadt - Judenfriedhof - Pavillon - Traindorf - WP - 8 km - 2 Stdn. Gehzeit o. P.

Vom Gasthaus gehen wir links Richtung Zoggendorf, nehmen aber vor Ortsende den Teerweg links bergauf. Nach etwa 75 Metern biegen wir rechts in den sog. Panoramaweg ab, der durch Hecken verläuft bis er auf den breiten Feldweg trifft. Nun macht der Weg seinem Namen alle Ehre und bietet imposante Aus- und Ansichten.

Voraus sehen im Wald die Aussichtsplattform mit Pavillon hoch über Heiligenstadt, rechts den Altenberg, über den wir gekommen sind, links schaut Schloss Greifenstein herab. Dreht man sich um schaut man zum Seigelstein und Geisberg mit Sendeturm.

Wir marschieren über eine Kreuzung und bald auf Teer hinab zur Neumühle (Sägewerk und Gasthaus, z. Zt. zu). Überqueren die Kreisstraßen BA 11 + 19 und wenden uns hinter den Gebäuden rechts und wandern mit den Markierungen MD (weiß-blau) und dem roten Punkt in den Wald. Ein schmaler Weg bringt uns durch den Waldstreifen zur kath. Kirche St. Paulus, die wir besuchen und besichtigen.

Von der Kirche ziehen wir mit dem gelben Ring links auf Teerstraße Kulich hoch zum Schlossblick, Greifenstein liegt zum Greifen nahe. Weiter bergauf, an der Gabelung mit Markierung links in Büsche. Zweigen dann rechts ab, wandern am Waldrand entlang, erblicken rechts unten Heiligenstadt, und biegen links wieder in die Büsche ab. Ein Pfad bringt uns links steiler aufwärts zum Judenfriedhof.

Wir blicken über die Mauer und biegen dann rechts in den Wald ab, rechts in den Querweg und gerade aus dem Wald. Überschreiten eine Lichtung, gehen mit dem Feldweg rechts zum und in den Wald. Unter einer Felskuppe vorbei und durch Heckenreihen.

Anschließend über einen Teerweg, an einer kleinen Anlage vorbei und am Waldrand entlang in den Wald. An der Gabelung mit Info-Tafeln und Sendemasten rechts zur Blockhütte. Links vorbei erreichen wir die Aussichtsplattform mit Pavillon, ein grandioser Blick auf Heiligenstadt und die nördliche Region ist garantiert.

Wenn man sich satt gesehen hat, geht man zurück, nimmt den Felssteig links abwärts unter Pavillon und Felsnadel hindurch. Über einen Waldweg kommen wir zu einem Forstweg und treffen auf den Frankenweg, dem wir links weiter folgen. Gerade aus dem Wald, rechts Blick ins Leinleitertal, dem Schotterweg bis zur Einmündung in einen Teerweg folgen.

Nun rechts bergab, der Teerweg führt zur Talstraße und gerade nach Traindorf. Am Ortseingang links über Wiese zum Radweg Maintal-Leinleitertal und rechts zur Brücke. Links darüber, am Krokodil-Spielplatz vorbei, und auch über die zweite Brücke. Danach links am Feuerwehrhaus vorbei. Bei Trafohäuschen Abzweigung rechts, gerade aufwärts aus dem Ort.

Bei Gabelung rechts weiter bergauf, auf Anhöhe rechts Blick auf Schloss Greifenstein, an der nächsten Abzweigung links und kurz danach rechts. Dem Weg aufwärts durch Wald und um die Bergkuppe (514 m) folgen bis wir an die Straße stoßen und gegenüber zurück am Parkplatz sind.

Mittelschwere bis schwere Rundwanderung, da einige giftige Anstieg, waldreich, aber auch aussichtsreich.

Einkehrmöglichkeiten: Burggrub, Neumühle z.Zt. Juni 2009 geschlossen, Heiligenstadt, Traindorf.

Sehenswertes:

  • Kalteneggolsfeld, OT Heiligenstadt, Kapelle Herz Maria, 19. Jh., Osterbrunnen inmitten einer alten Lindengruppe. An der Straße nach Heiligenstadt aufgestellter Findling, Gedenkstein der ländlichen Entwicklung.

  • Burggrub,

  • Heiligenstadt, im Leinleitertal, der ca. 1300 Einwohner zählende Ort wurde 1168 erstmals geschichtlich erwähnt, als Haldenstatt, besitzt seit 1541 die Marktrechte, erhalten durch die von Streitberg von Kaiser Karl V.. Diese führten 1580 auch die Reformation ein. Die evang. St. Veit-Michaels-Kirche mit freistehendem Turm, entstand im wesentlichen im 17. Jh. anstelle einer mittelalterlichen Burg, reiche Barockausstattung, unbeschwerte ländliche Barockmalereien und Grabdenkmäler der Herren von Streitberg. Historischer Marktplatz, mit (Oster-) Laufbrunnen (1730 erwähnt, 1866 aus Stein gebaut, 1985 an jetzige Stelle versetzt), umrahmt von hübschen Fachwerkhäusern und zahlreichen Lindenbäumen. Rathaus, 1524 markgräfliches Lehen, Gebäude mit Fachwerk des 17./18. Jh., bis 1855 Brau- und Schankstätte, danach Grundschule bis 1959, 1975 total restauriert.

    Des weiteren eine Mühle, bereits 1168 als Mühle bei der Kirche bekannt, im 17. Jh. auch Schneidmühle, 1709 neu errichtet; ein Kleinbauernhaus, Ursprünge 18. Jh., Obergeschoss mit Fachwerk um 1850; ein Handwerker-Tropfhaus, (17. Jh.); die frühere Schule, 1728 errichtet, bis 1963 genutzt; Turm und Mauern der einstigen Wehrkirche an sog. Veitsberg, mittelalterlich; Pfarrhof, Ursprung mittelalterlich, 1661 erneuert, 1921 renoviert; Oertelshof, 1529 erwähnt, Inschrift 1609 am Eckbalken, bis 1850 Brau- und Schenkstatt.

    Schloss Greifenstein, Sitz der Grafen von Stauffenberg, ist mit Sicherheit über 1000 Jahre alt. Keltisches Gräberfeld bei Hohenpölz mit 41 Grabhügeln (400 bis 700 v. Chr.), Funde in den Museen in Bamberg, Bayreuth und Prähistorische Landessammlung in München. Judenfriedhof.

    Höhenlage: Von 329 m in Veilbronn bis 556 m in Herzogenreuth. Der Altenberg bei Zoggendorf ist mit 583 Meter die höchste Erhebung im Gemeindebereich. Heiligenstadt

    Ortsteile: Brunn, Burggrub, Geisberg, Geisdorf, Greifenstein, Heroldsmühle, Herzogenreuth, Hohenpölz, Kalteneggolsfeld, Leidingshof, Lindach, Neudorf, Neumühle, Oberleinleiter, Oberngrub, Reckendorf, Siegritz, Stücht, Teuchatz, Tiefenpölz, Traindorf, Veilbronn, Volkmannsreuth, Zoggendorf. 3800 Einwohner.

  • Traindorf, OT Heiligenstadt, Wasserwehr 19. Jh., ehem. Eisenbahnlinie 1915 - 1968.
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