10.09.2010, 23:14 Uhr
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Aussichtsberg und unbekanntes Naturdenkmal

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aktualisiert 10.12.2008

Scheßlitz - Burgellern - Ehrl - Pausdorf - Peussenberg - Hohe Metze - Roschlaub - Melm - Schweisdorf - Kreuzholz - Burgellern - Scheßlitz

Anfahrt: mit über A 70 bis Ausfahrt Scheßlitz, rechts nach Scheßlitz

Parken: großer Parkplatz an der Jura-Klinik


Scheßlitz - Burgellern - Ehrl - Pausdorf - Peussenberg - Hohe Metze - Steinerne Rinne - Roschlaub - 9 km - 2 1/2 Stdn.


Vom Parkplatz an der Jura-Klinik (310 m) gehen wir am Ende durch die Heckenreihe und rechts zum Fuß-/Radweg. In diesen links einbiegen und zum Wegkreuz von 1876 marschieren, gleich danach links in den Radweg Richtung Burgellern. Vor der A 70 links, über den Leitenbach und rechts durch die Unterführung. An der Gabelung dahinter rechts weiter, um ein Klärbecken, am Schlosspark entlang nachBurgellern (315 m).


Auf Teerweg rechts in den Ort, Kreuzholzstraße rechts und links zur kath. Kirche, eine Besichtigung gehört dazu. Gegenüber steht das ehemalige Schloss, dessen Zukunft seit 2006 durch Birgit Kastner gesichert ist. Es befindet sich nun in dem ehemals fürstbischöflichem Schloss aus dem 18. Jahrhundert ein Hotel und seit März 2008 auch ein Restaurant mit Terrasse und Biergarten. Wanderer werden gerne bewirtet.

Nach dem Besuch gehen wir links über die alte Brücke und wieder links am Leitenbach entlang durch den Ort. Wir überqueren wieder den Bach und zweigen vor der Schiefermühle rechts ab. Nun laufen wir am Mühlbach entlang, überqueren ein Wehr und 200 Meter später den Mühlbach.

Auf der anderen Seite nehmen wir den Betonweg rechts und wandern gerade, dabei über eine Kreuzung, Richtung Ehrl(329 m). Den Ort streifen wir nur, halten uns an den Gabelungen jeweils links. Auf dem Betonweg steigen wir dann aufwärts, dabei wechselt er sich in einen Schotterweg. Dieser bringt uns zu einer Scheune, mit dem Querweg danach ziehen wir rechts und aufwärts nach Pausdorf (392 m). In die Durchgangsstraße biegen wir links ein und schreiten zur kleinen Marien-Kapelle (09542 / 7661).


Von der Kapelle gehen wir wieder zurück zur Linde, zweigen links ab und aufwärts an der Gabelung rechts. Der Weg zieht sich im Bogen hoch zum Peussenberg (470 m). Oben nehmen wir den Querweg nach links, wandern durch eine Schranke zum Teerweg auf die Hohe Metze. Rechts einbiegen, bergauf, vorbei an der Abzweigung nach Roschlaub, zum Verkehrsschild. Hier dem Wegweiser nach links, an der Gabelung rechts und links über Trampelpfad zur Hohen Metze (523 m) folgen.

Der Aufstieg wird mit einer grandiosen Aussicht von der Felsenkante belohnt. Dann drehen wir uns um, wandern links über das Hochplateau, bleiben dabei links an den Büschen. Überschreiten eine Lichtung mit Ansitz und dringen etwas nach rechts in den Wald ein. Ziehen hindurch und biegen nach dem Durchqueren links in den Wald ein. Der Waldweg führt steil hinunter zu einem Forstweg, auf dem wir nach rechts unsere Wanderung fortsetzen.


300 Meter weiter verlassen wir den Forstweg nach links, unmittelbar danach rechts abwärts. Durch einen wenig benutzten Hohlweg kommen wir an einen Querweg, dem wir links bis zu einer kleinen Einzäunung folgen. Wenige Schritte tiefer biegt links ein Waldweg ab, was auch wir tun. Nach nur 30 m zweigt rechts ein schmaler Pfad ab, der uns aufwärts zum Naturdenkmal der Steinernen Rinne (420 m) bringt. Die Ablagerungen des kalkhaltigen Wassers modellierten eine ca. 50 m lange Rinne.

Nach dem Schauspiel gehen wir zurück zum Weg und wandern abwärts aus dem Wald. Durch eine Waldnase steigt unser Weg dann an, wandelt sich von Schotter in Beton und bringt uns geradeaus zur Straße nach Kleukheim. Wir biegen links ein und marschieren nachRoschlaub (410 m) hinein, bis zur Einkehr im Gasthaus Finzel, Telefon 09542 / 670.

Roschlaub - Melm - Schweisdorf - Kreuzholz - Burgellern - Scheßlitz - 8 km - 2 Stdn.

Nach der Rast gehen wir vom Wirtshaus rechts zurück zum Ortsende. An der Gabelung rechts Richtung Kleukheim. Vorm Wald biegen wir links in den abwärtsführenden Schotterweg. Der streicht am Waldrand entlang, bald verlassen wir den Weg nach links in einen Feldweg. Dieser führt weiter bergab, über eine Feldwegkreuzung, am folgenden Querweg schreiten wir rechts zur Straße (340 m) nachKleukheim. Wir benutzen diese 50 m nach rechts und zweigen dann links ab (Wanderparkplatz).


Dem Feldweg folgen wir gerade zum Wald, biegen dort links in einen Wiesenweg ab und überschreiten den Hügel Melm (364 m). Dabei überqueren wir drei Kreuzungen, am Betonweg bewegen wir uns dann nach links. Abwärts erreichen wir Schweisdorf (320 m), schlagen vor einer Maschinenhalle einen kurzen Haken und kommen an die Straße nach Windischletten. Diese wird überquert und aufwärts erreichen wir die nächste Straße (340 m), auf der es rechts nach Scheßlitz geht.

Wir gehen kurz links und biegen dann rechts in einen Schotterweg ab, der zu einer großen Maschinenhalle hinauf führt. Die Kreuzung überschreiten wir geradeaus, wandern auf Schotter am Waldrand entlang, leicht abwärts. An der folgenden Gabelung nehmen wir den rechten Weg und erreichen kurz darauf Burgellern. Wir biegen rechts in denPausdorfer Weg, an der Kreuzung links in die Kreuzholzstraße und folgen nach 100 m dem Main-Donau-Weg nach rechts.
Nun gerade aus dem Ort, über einen Feldweg im Bogen zur A 70. Durch die Unterführung, links über den Leitenbach und nach rechts zum Wegkreuz und Parkplatz.

Mäßig schwierige Rundwanderung mit mehreren leichten Steigungen, dem Anstieg zur Hohen Metze und Abstieg von derselben, Länge ca. 17 Kilometer.

Rundtour hügelig auf eigene Faust

Einkehrmöglichkeiten: Burgellern, Roschlaub, Scheßlitz.

Sehens- und Wissenswertes:

  • Burgellern, OT Scheßlitz, Landkreis BA, Barockkirche St. Katharina, um 1730; Schloss (17. Jh.) und Schlosspark.

  • Ehrl, OT Scheßlitz, Landkreis BA, über 750 Jahre alt, frühere Herrschaften Dompropstei und Kloster Langheim, hat wunderschöne Fachwerkhäuser und eine Kirche, die Maria geweiht ist, zu bieten. Die Geschichte der Kirche geht ins Jahr 1848 zurück. Damals erbaut der Mühlenbesitzer Johann Hollfelder nach eigenem Ermessen, auf eigene Kosten und eigenem Grund eine Kapelle. In ihr wurden Betstunden abgehalten, ab 1864 durfte auch das Messopfer gefeiert werden. Am 15. März 1923 wurde sie abgerissen und am 25. November 1923 die neue Kirche durch Weihbischof Adam Senger eingeweiht. Zierde der Kirche ist eine prächtige Muttergottesstatue, die sich vor 200 Jahren in Weichenwasserlos befand. Sie wurde dort als überflüssig erachtet und im Schulhaus aufgestellt. 1822 erwarb sie der Kirchenpfleger Tremel für sein Haus, dieses ersteigerte der Müller Joh. Hollfelder. Nach dessen frühzeitigen Tod wurde die Statue in der Kirche aufgestellt. Der Hochaltar wurde 1933 für 2000 Reichsmark gekauft, im Chor sind zwei ca. 90 cm große Holzstatuen, ein hl. Josef und eine Herz-Jesu-Statue, angebracht. Links vom Hochaltar steht eine Figur der heiligen Barbara, vom Bamberger Bildhauer Schleicher. Am 11. Mai 1976 entwendete man aus der Kirche drei Barockfiguren, den hl. Martin, den hl. Pankraz und den hl. Wendelin, den man 1977 im Raum Nürnberg wiederfand. Die beiden anderen Figuren und das restliche Diebesgut (14 Kerzenständer sind bis heute verschwunden. 1983 erhielt Ehrl die Goldmedaille im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

  • Pausdorf, OT Scheßlitz, Landkreis BA, 100-jährige Mariekapelle, Dorfbrunnen und -linde.

  • Hohe Metze, 523 m, Tafelberg oberhalb Roschlaub mit herrlicher Aussicht.

  • Roschlaub, am Hang der Hohen Metze, OT Scheßlitz, Landkreis BA, urkundlich erstmals 1290 erwähnt, 1835 wurde erste Kirche geweiht, 1958 ein Neubau an gleicher Stelle errichtet. Viele Fachwerkhäuser, Wirtshaus Finzel. Steinerne Rinne in der Nähe.

  • Schweisdorf, OT Scheßlitz, Landkreis BA, liegt am Fuße der "Hohen Metze" an der Staatsstraße 2187 zwischen Scheßlitz und Ebensfeld. Urkundlich erwähnt erstmals im Jahre 1195 als Sweigesdorf. Schweisdorf hat eine Seltenheit, eine vollständig "verschobene" Kirche, die dem heiligen Johannes dem Täufer 1867 geweiht wurde. Als nach der Säkularisation die Außengüter der Jesuiten und der Bamberger Universität Sambach, Laimershof, Johannishof und Sandhof dem Staate anheimfielen, erwarb die Gemeinde die in Johannishof neben dem Brunnen stehende stattliche Kirche. Sie wurde 1862 abgebrochen, nach Schweisdorf gefahren und dort wieder aufgebaut. Die Decke der alten Kirche in Johannishof war mit 101 Wappen der fränkischen Ritterschaft geziert, sie sind leider verschollen.

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