Stadelhofen - A 70 - Buckendorf - Eichenhüll - Teufelsloch - Freienfels -
Schultersberg - Pfaffenberg - Stadelhofen - 18 km
Anfahrt: mit über A 70 bis Ausfahrt Stadelhofen
Parken: gleich nach Brücke rechts Pendlerparkplatz

Stadelhofen - A 70 - Buckendorf - Eichenhüll - Teufelsloch - Freienfels - 9
km - 2 1/2 Stdn.
Vom Parkplatz gehen wir rechts an der Straße entlang bis zur Abzweigung nach
Buckendorf. Biegen rechts ein und laufen auf dem für den öffentlichen Verkehr
gesperrten Fahrweg in den Wald. Gerade hindurch, vorbei an einem Wegkreuz von 1973. Wir überqueren die A 70
und treffen kurz danach auf ein zweites Wegkreuz, gestiftet von der Familie
Schütz, und wenige Schritte weiter auf eine Marienstatue, erbaut von der
Familie Eberlein.
Bald verlassen wir den Wald und marschieren am dritten Wegkreuz (1977) vorbei
Richtung Buckendorf. Bevor wir den Ort erreichen ziehen wir rechts über einen
Lagerplatz, dann links an einem Wohnhaus vorbei zur kleinen Kapelle am Ortsrand
von Buckendorf. Davor wenden wir uns rechts und wandern Richtung Eichenhüll.
Der Weg führt an Maschinenhallen vorbei und durch ein Waldstück mit Felsen.
Mit dem Ziegenfelder Tal Radweg bewegen wir uns auf Betonsteinen nach
Eichenhüll. Ansteigend gelangen wir in den Ort, vorbei am Gasthaus Göhl. Nach
der Kirche zweigen wir links ab und schreiten gerade aus dem Ort zur
Abwasseranlage.
Daran gerade vorbei, leicht abfallend in ein weites, sonnendurchflutetes Tal.
Wir wandern an der linken Talseite entlang. Dringen dann in den Wald ein und
gehen aufwärts. Nach wenigen Metern verlassen wir den Radweg und ziehen nach
rechts ins nächste stille Tal. Wieder durchlaufen wir es linksseitig, steigen
beim Rechtsknick links aufwärts in den Wald und nehmen den Querweg gleich
wieder rechts abwärts.
Aus dem Wald setzen wir unsere Wanderung nach links im Tal weiter fort. Am
sog. Teufelsloch (Felsengruppe) nehmen wir die Gabelung nach rechts und laufen
dann links an der doppelstämmigen Fichte vorbei. Hier treffen wir auf die
Markierung blauer Punkt, der wir uns bis zur Straßenüberquerung anvertrauen.
Wir wandern also links an der Straße entlang, steigen durch Wald aufwärts
und nehmen an der Gabelung den Teerweg nach rechts zur Straße. Diese
überqueren wir gerade und ziehen drüben mit dem roten Kreuz leicht bergauf.
Durch eine Heckenreihe kommen wir zu einem Querweg, auf dem wir links nach
Freienfels marschieren. Vorbei am Forsthaus und Friedhof führt der Weg
geradeaus zur Kirche und zum Schloss. Wir gehen an der Straße links zur Einkehr nicht mehr möglich, da geschlossen!!
im Gasthaus Vier Linden, Inh. B. Hornung, 96142 Freienfels 11, Telefon 09274 /
85 87
Freienfels - Schultersberg - Pfaffenberg - Stadelhofen - 9 km - 2 1/2 Stdn.
Nach der entspannten, gemütlichen Rast gehen wir vom Gasthaus rechts auf
unserem Herweg wieder zurück bis zur Maschinenhalle vorm Wald. Dringen in den
Wald ein und wandern auf dem geraden Weg abwärts. Dem folgenden Querweg mit der
Markierung blauer Punkt folgen wir nach links weiter abwärts.
Dann ziehen wir links über eine Lichtung und steigen nach einem Hochsitz
aufwärts in den Wald. Wir folgen der Markierung immer geradeaus, bei der
großen Abzweigung verlassen wir den Weg und wandern nach rechts. Überschreiten
eine Kreuzung und gehen gerade in einen Waldweg. Dieser führt zum nächsten
Forstweg, den wir auch überqueren. Ab und aufwärts erreichen wir den nächsten
Querweg.
Mit dem grünen Querstrich ziehen wir nun nach links, an die nächste
Kreuzung wenden wir uns rechts und gehen gerade zum befestigen Weg. Darauf ab-
und aufwärts bis zur großen Lichtung. Hier links, dem Waldweg gerade folgen,
mit dem Querweg dann rechts und bald stoßen wir auf die Straße zwischen
Eichenhüll (rechts) und Treunitz (links).
Wir benutzen die Straße kurz nach links und zweigen vor einer Lichtung
gleich rechts in den Wald ab. Mit dem folgenden Querweg gehen wir rechts, folgen
dem etwas undeutlichem Weg bis wir auf einen Forstweg treffen. Nun links und
geradeaus zur großen Kreuzung. Hier finden wir die Markierungen des Radweges
"Die Fürstbischöfliche Tour" mit Bischofsmütze und des Rundweges
Treunitz - Stadelhofen - Paradiestal mit blauer Ring.
Wir wandern nach rechts über die große Lichtung und anschließend in den
Wald. Folgen dem Weg bis zum breiten querenden Forstweg. Gehen kurz rechts,
gleich links und gerade aus dem Wald. Durch eine weite Flur ziehen wir gerade
zur A 70 und durch die Unterführung nach Stadelhofen. An der Hauptstraße
wenden wir uns rechts, gehen vorbei an der Schule und einem Wegkreuz von 1966
zurück zum Parkplatz.
Schöne, leichte Wanderung mit geringen Steigungen, teils sonnig, teils
schattig, Länge ca. 18 km.
Rundtour flach auf eigene Faust gemütlich, familiengeeignet
Einkehrmöglichkeiten: Stadelhofen, Eichenhüll, Freienfels.
Sehens- und Wissenswertes:
- Buckendorf, OT Weismain, Landkreis LIF, kath. Kapelle St. Sebastian
(Langhaus 18. Jh., Chor wohl von 1491) und Wegkapelle von 1940, errichtet für
einen von einem ausschlagenden Pferd getöteten Mann.
- Eichenhüll, 449 m, OT Stadelhofen, Landkreis BA, Kirche
- Freienfels, Burg 1283 von Otto von Aufseß erbaut, eine der 3 großen
Stammburgen der edelfreien Aufseß, deshalb auf dem freien Fels. Durch interne
Streitereien ging es 1378 an Bischof Lamprecht von Bamberg verloren. Freienfels
war eine wehrhafte Burg mit 4 hochragenden Kemenaten, einer Schlosskapelle
(1490), Zwingern, Mauertürmen, Torhäusern und Gräben. Im Bauernkrieg (1525)
von den Hollfeldern niedergebrannt, 1604 wieder in alter Form aufgebaut. Im
30.jhr Krieg mehrfach besetzt und überfallen, der bauliche Zustand der Burg war
schlecht. 1690 abgerissen, zwischen 1693 und 1701 völlig neu erbaut, am 31.
Oktober 1918 endgültig von den Aufseß verkauft, seitdem mehrere private
Besitzer. Pfarrkirche St. Bartholomäus (1700-08 erbaut), Grabeskirche derer von
Aufseß (7 Mitglieder), verglaste Herrschaftsloge über der Sakristei, reiche
Stuckdecke, am Hochaltar Holzstatuen des Hl. Blasius und des Hl. Valentin, über
dem Taufbecken der Hl. Bartholomäus. Das Altarbild zeigt die Hl.
Dreifaltigkeit. 1963 wirkt hier der spätere Erzbischof von Bamberg, Elmar Maria
Kredel.
Schloss Freienfels, gut sichtbar erhebt sich über dem Ort das von den Herren
von Aufseß begründete Schloss, zuletzt 1693 - 1701 neu erbaut. Es ist vom Tal
durch steil abfallenden Fels und von der Bergseite durch zwei Gräben
geschützt. Seit 1996 können ein Teil der Werke aus der Hollfelder
Kunstausstellung (von Anfang Juli bis Anfang August) im Wehrgang des Schlosses
ausgestellt werden. Ansonsten kann das Schloss leider nicht besichtigt werden -
Privatbesitz.
Geschichte:
13. Jh. Ritter Otto von Aufseß erbaut die mächtige Burg Freienfels.
Diese Burg nahm unter den Rittersitzen des Wiesenttales eine besondere
Stellung ein, sie stand auf freiem Grund und Boden, auf einem "freien
Fels". Sie was nur dem Kaiser und Reich untertan.
1490 Das Dorf Freienfels entstand auf Veranlassung der Burgherren.
1525 Im Bauernkrieg zerstörten die aufrührerischen Bauern die Burg und
brannten sie nieder. Nach den Unruhen baute Ritter Pankraz von Aufseß die Burg
wieder auf.
1690 Carl Siegmund Freiherr von Aufseß und Domherr zu Bamberg und Würzburg
entschloss sich die bis dahin stark zerfallene Burg niederzureißen und auf den
Grundmauern ein Schloss zu errichten.
Während des Dritten Reiches wurde das Schloss für Parteizwecke genutzt und
in den Kriegs- und Nachkriegsjahren war es Kindererholungsheim der Stadt
Nürnberg.
- Stadelhofen, (478 m), liegt am Ausgang des stillen und romantischen
Paradiestales, dicht an der nordöstlichen Landkreisgrenze Bamberg. Bereits um
630 gab es hier Ansiedlungen, Stadelhofen wird urkundlich erst später genannt.
Die barocke kath. Pfarrkirche St. Peter und Katharina (frühes 18. Jh.) mit
ihrem massiven Turm und einer herrlicher Ausstattung, barocker Hochaltar von J.
M. Doser (1680), der 1721 von der Pfarrei Litzendorf erworben wurde. Viele
Heilige von Petrus bis hin zum heiligen Michael. Schmuckstück, die an der
Chorwand hängende Kanzel.
Verwaltungsgemeinschaft mit Steinfeld, dazu gehören Eichenhüll,
Hohenhäusling, Hopfenmühle, Pfaffendorf, Rossdorf am Berg, Schederndorf,
Wölkendorf und Wotzendorf. Angeschlossen sind auch die Gemeinden Königsfeld
und Wattendorf.