10.09.2010, 22:56 Uhr
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Zum Senftenberg

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Hirschaid - Eggenberg - Dreuschendorf - Senftenberg - Ketschendorf - Judenfriedhof - Hirschaid

Anfahrt: über A 73 bis Ausfahrt Hirschaid, rechts zum Kreisverkehr, rechts, gerade zu Möbel Neubert.

Parken: nach Teppichlager links großer Parkplatz

Hirschaid - Eggenberg - Dreuschendorf - Senftenberg - 8 km - 2 Stdn.

Vom Parkplatz gehen wir gerade die Straße am Baggersee entlang. Nach 800 m biegen wir links ab und überqueren bald die A 73. Danach wandern wir geradeaus, leicht aufwärts zur Straße Seigendorf - Buttenheim (2 km). Diese wird überquert und wir ziehen weiter gerade bergauf. Gerade über eine Kreuzung und den Eggenberg (326 m ) bis zum Modellfluggelände (3,2 km). Davor auf Wiesenweg rechts, an Pferdekoppel vorbei, 400 m abwärts in den Grund. Nun links in den Schotterweg und am nahen Bachlauf entlang. An der Gabelung vor Weiher geradeaus, an nachfolgender Kreuzung rechts (4,2 km). Dem ansteigenden Schotter-, später Teerweg gerade zur Straße nach Ketschendorf folgen (5 km).

Wir ziehen über die Straße und wandern abwärts nach Dreuschendorf. Nach den ersten Häusern Schußbach links, bei der Brauerei Meusel links die Ringstraße bergauf. Dann marschieren wir gerade in den Mühlweg, an der Gabelung rechts und leicht abwärts. Den folgenden Querweg (6,4 km) nehmen wir nach links, am nächsten halten wir uns rechts. Streichen am Wald entlang, steigen im Wald dann bergauf und ziehen gerade hindurch. Wenn wir auf die Teerstraße treffen (7,4 km), wandern wir links den Berg hinauf. Nach 200 m bestehen 3 Möglichkeiten für den weiteren Aufstieg zum Senftenberg, links über den Parkplatz, gerade oder über den Kreuzweg. Oben lädt der Senftenberger Felsenkeller Inh. Michael Meusel, 96155 Gunzendorf, Telefon 09545 / 70693 zur Rast ein (8 km).

Senftenberg - Ketschendorf - Judenfriedhof - Hirschaid - 8 km - 2 Stdn.

Nach der Einkehr steigen wir gerade aufwärts weiter. Erst durch einen Hohl-, dann auf einem Wiesenweg und schließlich eben auf einem Fahrweg. Begleitet werden wir von der Markierung roter Querstrich (Westl. Albrandweg). Etwa 1200 m vom Keller stoßen wir auf einen breiten Querweg, auf diesem steigen wir links ab nach Ketschendorf. Bevor wir es erreichen, biegen wir nach dem Bolz- und Spielplatz links ab. Wandern im Wald aufwärts, an der Gabelung nach rechts und am Waldrand hinab zur Straße Ketschendorf - Buttenheim (10,5 km). Auf der Straße marschieren wir 150 m nach links, zweigen rechts in einen Betonweg ab und steigen aufwärts. Wir folgen dem Schotterweg geradeaus bis zur Kreuzung, wo wir nach rechts aufwärts zur Straße Ketschendorf - Seigendorf streben.

Oben biegen wir links ein und schreiten auf der Straße 300 m bis zur Rechtskurve (12 km). Hier zweigen wir links ab, wandern zur und vorbei am Kompostplatz Schlund. Wenn der Teerweg sich absenkt, gehen wir in der Kurve rechts in einen Wiesenweg (bei schlechtem Wetter evtl. schmierig) und gerade zum Judenfriedhof (13,5 km). Wir ziehen gerade daran vorbei zur Straße Seigendorf - Buttenheim (14,0 km). Nahe dem Wegkreuz mit 2 Linden überqueren wir die Straße und schreiten auf dem Teerweg bergab. Nehmen den ersten Querweg nach rechts und biegen links in den folgenden. Nach 500 m überqueren wir die A 73 und nach weiteren 500 Metern erreichen wir wieder den Parkplatz.

Leichte, aussichtsreiche Rundwanderung, Länge 16 Kilometer.

Einkehrmöglichkeiten: Senftenberg, Gunzendorf, Ketschendorf, Hirschaid.

Sehenswertes:

- Hirschaid, 1079 als Hirzheide erwähnt, barocke kath. Pfarrkirche St. Vitus, 13. Sept. 1739 geweiht, sehenswert der Hauptaltar. 1934 um neun Meter verlängert. Sie wurde erbaut auf zwei Vorgängerbauten um 1300 und um 1400 mit Befestigungsanlagen.

Evang. St. Johannis-Kirche (1955/56) im OT Regnitzau, der erst 1949 gegründet wurde. Davor bestand bereits eine Mühle, die 1789 erwähnt wird.

Ortsteile: Erlach, Friesen, Großbuchfeld, Juliushof, Kleinbuchfeld, Köttmannsdorf, Röbersdorf, Rothensand, Sassanfahrt, Seigendorf. 11000 Einwohner.

- Dreuschendorf, am Deichselbach, OT Buttenheim. Als fränkisches Straßen- und Sippendorf angelegt, 1116 als Druskendorf erwähnt, was nach Pfarrer Grandinger "Dorf der Gefährten" bedeutet. Die St. Anna-Kapelle wurde am 28. Sept. 1924 eingeweiht, die Vorgängerkapelle, welche der Müller 1727 am Weg nach Gößweinstein errichten ließ, wurde 1923 abgetragen. Am Ort befindet sich eine restaurierte Mühle und eine Brauerei.

- Senftenberg, (398 m), OT Buttenheim, kath. Kapelle St. Georg, (alljährlich Georgiritt), 1668/69 anstatt einer 1525 zerstörten Burg erbaut. Die beiden einst hier bestehenden Burgen gingen im Bauernkrieg in Flammen auf und die Reste dienten als Steinbruch, auch für die Senftenbergkapelle, die ein Graubündner errichtete. Bierkeller und Aussichtspunkt. In unmittelbare Nachbarschaft schließt sich der Frankendorfer Klettergarten an. Ein Gebiet mit seinen Schluchten und Felsgebilden aus Dolomitgestein, das einem alpinen Gelände en Miniatur gleicht. Der unter Denkmalschutz stehende Senftenberger Außenkreuzweg wurde im September 1898 aufgestellt und am 09. Oktober 1898 eingeweiht. Er wurde auf Initiative des Lehrers Johann Friedrich (1846 - 1914) errichtet, der 23 Jahre lang die Gunzendorfer Hauptlehrerstelle inne hatte. Friedrich finanzierte das Projekt durch private Spendengelder. Das Fürstenhaus von Thurn und Taxis in Regensburg gewährte einen Zuschuss.

- Ketschendorf OT Buttenheim, Kirche, Wirtshaus mit Hochlandrinderzucht

  

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