07.09.2010, 23:25 Uhr
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Über die Jurahochfläche

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Würgauer Berg - Hohenhäusling - Zwirnstein - A 70 - Gräfenhäusling - A 70 - Nürnberger Turm - Umspannwerk - Würgauer Berg

Anfahrt: B 22 über Memmelsdorf, Scheßlitz und Würgau

Parken: Parkplatz rechts nach Abzweigung Ludwag oder links Abzeigung nach Roßdorf am Berg, links in Feldweg zum alten Sportplatz.

Würgauer Berg - Hohenhäusling - Zwirnstein - A 70 - Gräfenhäusling - 8 km - 2 Stdn.

Je nach Parkplatz geht man zurück oder aufwärts zur Abzweigung nach Ludwag. Biegt dort ein und wandert nach 100 m links in einen Schotterweg. Dieser führt an einem Wäldchen entlang und danach im Bogen rechts in die Felder. Bald stößt man auf einen Querweg, mit dem man nach rechts zieht. Am Waldrand hält man sich links und schreitet aufwärts daran entlang. Wenn der Weg in den Wald eindringt, durchquert man diesen weglos geradeaus bis man auf einen weißen Weg trifft. Darauf marschiert man nach links, vorbei an einer riesigen Maschinenhalle, zur Straße nach Königsfeld (rechts).

Die Straße benutzen wir ebenfalls nach rechts und zweigen kurz darauf links in einen Schotterweg ab. Unterhalb Hohenhäusling führt der staubige Weg dann am Wald entlang, danach biegen wir links ab und durchschreiten den Wald. Wieder im Freien gerade abwärts ziehen zur Straße nach Steinfeld (rechts). Die Straße überqueren und an einer Scheune und alten Obstbäumen vorbei geradeaus weiter wandern. Es folgt eine Kreuzung, wir wenden uns nach rechts und folgen dem leicht abfallenden Weg zur Bundesstraße 22, (Steinfeld rechts).

Wieder überqueren wir die Straße und wandern im Tal zum Zwirnstein. Darunter vorbei und mit einem Wiesenweg rechts aufwärts. Oben umrunden wir ein Privatgrundstück nach links, gehen vorm Wald rechts, vorbei an einer neuen Kapelle und einem ausgebauten Stadel. Dahinter marschieren wir auf dem Betonsteinweg gerade zum Wald. Wir durchqueren den Wald, vorbei an einer alten Kapelle und etwas weiter an einer Lourdes-Grotte, und kommen an die A 70. Diese wird auf der Brücke überquert, danach gehen wir 50 m links.

Bevor der Weg bergab führt, wandern wir rechts in den Wald. Der Waldweg führt gerade hindurch zur Straße zwischen Roßdorf am Berg (links) und Wölkendorf (rechts). Auf der Gegenseite geht der Wanderweg weiter, bald erreicht man den Sportplatz am Waldende. Daran vorbei ziehen wir zur Straße, biegen rechts ein und laufen nach Gräfenhäusling hinein, vorbei an der sehenswerten kath. Kirche in die Dorfmitte. An der abknickenden Vorfahrt (rechts nach Wattendorf) halten wir uns links, überschreiten den neu gestalteten Dorfplatz und gehen rechts zur möglichen Einkehr im Gasthaus Krappmann, Tel. 09504 / 444.

Gräfenhäusling - Hofholz - A 70 - Nürnberger Turm - Umspannwerk - Würgauer Berg - 7 km - 2 Stdn.

Vom Gasthaus gehen wir links, biegen vor der Grotte links ab und schreiten auf dem Betonweg Richtung Wald. Die erste Gabelung nehmen wir nach links und biegen vor der großen Stromleitung wieder links ab. Am Waldrand abwärts wandern wir zum nächsten Querweg, mit dem wir nach rechts ziehen. Mit der Markierung gelber Querstrich wandern wir durch ein Waldstück, dann wieder durch Felder zum nächsten. Die Gabelung davor nehmen wir nach rechts, dringen in den Wald ein und zweigen unmittelbar danach links in einen Waldweg ab.

Er führt durch und aus dem Wald, unter der Überlandleitung hindurch, über eine Kreuzung zum Wald. Daran aufwärts, dann hindurch und dahinter über eine Lichtung. Weiter auf einem Wiesenweg an einem Waldstück entlang. Wenn der Weg in einen Schotterweg einmündet gehen wir links abwärts durch den Wald zur lautstarken A 70. Wir gehen durch die Unterführung, steigen dahinter gerade die Anhöhe hoch und biegen oben an der Kreuzung rechts in den Querweg ab.

Wir folgen ihm geradeaus bis zum Mobilfunkmast, nehmen die Gabelung davor nach links und ziehen danach rechts über die Wiese. Wir marschieren immer geradeaus, durchqueren weglos auch die lichten Bäume. Schließlich stehen wir am Felsabbruch mit einer herrlichen Aussicht über Würgau und Scheßlitz bis nach Bamberg. Vom Fuße des Aussichtspunktes ragen der Nürnberger Turm und andere Kletterfelsen auf.

Wenn wir uns von der Aussicht trennen können, gehen wir rechts in den Wald und durchschreiten ihn geradeaus. Bald ziehen wir über eine Lichtung zum Umspannwerk. Dann rechts am Zaun entlang auf dem Weg entweder zum Parkplatz oder zur B 22 und daran aufwärts zum Parkplatz neben der Straße.

Eine leichte abwechslungsreiche Rundwanderung ohne Steigungen, Länge etwa 15 Kilometer.

Einkehrmöglichkeiten: Würgau, Steinfeld, Gräfenhäusling, Schederndorf 2 km abseits, Roßdorf am Berg.

Sehenswertes:

- Steinfeld, Pfarrkirche St. Martin (14. Jh.), was auf ein hohes Alter schließen lässt.

Auf dem Weg von Königsfeld nach Steinfeld steht, erstes Kirchlein entstand vermutlich nach 1650, die Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz, die um 1693 zur Verehrung eines uralten Kruzifixes gebaut und bereits um 1702 erweitert werden musste. Die Kirchenausstattung ist dem Wallfahrtsort angebracht und würdig. Die Kapelle ist 24 m lang, neun Meter breit und besitzt 200 Plätze. Der Hochaltar stammt vom Weismainer Schreiner Johannes Lippold. Im Jahre 1744 kam aus Rom ein Holzsplitter in einem Schaugefäß und einer Urkunde nach Steinfeld, der angeblich vom Kreuz Jesu genommen wurde. Aus der Kapelle wurden schon mehrmals Figuren entwendet. 

Am Dorfausgang sprudelt die Wiesentquelle nach oben. Dem steinernen Brunnentopf entquillt das Wasser so stark, dass es alsbald Mühlen betreiben kann, ehe das muntere Gewässer nach fast 50 Kilometern Lauf sich bei Forchheim in die Regnitz ergießt.

- Gräfenhäusling, kath. Kirche St. Christophorus, Dreifaltigkeitssäule am Ortsrand

- Würgau, OT Scheßlitz, kath. St. Andreas-Kirche, 1733 unter Anleitung von B. Neumann von J. König erbaut; Heldenhain, Kletterfelsen Nürnberger Turm, Hangbrücke der A 70, AV-Hütte.

  

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