Anfahrt: Landstraße über Geisfeld und Teuchatz nach Heiligenstadt
Parken: Parkplatz am Ortseingang oder in der Hauptstraße
Heiligenstadt - Sportplatz - Schelmenstein - Leitberg - Eschlipp - 9,5 km
- 2 1/2 Stdn.
Vom Parkplatz gehen wir die Hauptstraße einwärts und biegen rechts
zum Marktplatz ein. Wir marschieren seitlich an ihm und dem Rathaus
vorbei, überqueren auf der steinernen Brücke von 1669 die Leinleiter
und wenden uns danach rechts in die Mühlengasse. Außerhalb der
Gottesdienstzeiten sollte man auf jeden Fall der evang. Kirche St. Veit und
Michael einen Besuch abstatten, die links über Treppen zu erreichen ist.
Sie ist ganztägig geöffnet.
Wieder in der Mühlengasse geht man links am Bach entlang, um die
Kirche und steigt dahinter links die Turmgasse aufwärts. Man erreicht
wieder die Straße, auf der man nach rechts weiter bergauf schreitet. Am
Ortsende schwenkt die Straße nach links, wir gehen aber rechts in die Sportplatzstraße.
Vorbei an den Sportanlagen und einigen Häusern verlassen wir weiter leicht
ansteigend Heiligenstadt, als Markierung dient der rote Punkt.
Die Straße geht in einen Schotterweg über, an dessen Ende geht man leicht
links zum Waldrand und zieht daran entlang. Nach kurzer Zeit dringt der Weg
links (Wegweiser) in den Wald ein und steigt kräftig an. Oben mündet er in
einen Forstweg, den wir nach rechts weiter bergauf benützen. Bald erreichen wir
einen Querweg mit Wegweiser Lange Meile/Forchheim und folgen nun dem Weg
in diese Richtung.
An der folgenden Kreuzung (Wegweiser Eschlipp 4,5 km) wandern wir
geradeaus abwärts aus dem Wald. Ziehen an der Gabelung draußen geradeaus zur
Straße nach Kalteneggolsfeld, überqueren sie und gehen drüben am
Lichtungsrand gerade weiter. Den querenden Waldweg nehmen wir nach rechts,
verlassen den ziemlich offenen Wald und überschreiten einen Teerweg.
Wir wandern nun immer geradeaus durch Waldstücke und Felder zur nächsten
Teerstraße, auf der wir nach rechts zu einer Kreuzung gelangen. Wir überqueren
die Kreuzung und marschieren auf Teer geradeaus Richtung Tiefenstürmig
bis zur nächsten Kreuzung. Auf Schotter setzen wir unsere Wanderung geradeaus
fort, gehen an der Gabelung rechts und folgen dem Weg unbeirrt, vorbei an einer Lourdes-Grotte,
bis zum Steinbruch. Voraus erblickt man Burg Feuerstein.
Unser Weg führt nach einen Links- und Rechtsschwenk aus dem Wald zu einem
Querweg. Darauf laufen wir rechts zur Straße nach Ebermannstadt, biegen
davor aber nochmals links ab. Nach wenigen Schritten überqueren wir die Straße
und ziehen geradeaus auf dem Teerweg nach Eschlipp. An der Querstraße
gehen wir rechts zur evtl. Einkehr im Gasthaus zur grünen Linde,
Zimmermann Meta, Tel. 09194 / 8538.
Eschlipp - Dürrbrunn - Traindorf - Leinleiter - Heiligenstadt - 8,5 km -
2 1/2 Stdn.
Danach gehen wir auf der Straße, die wir herwärts benutzten wieder zurück
bis zur Gabelung mit Parkplatz, wo wir uns rechts halten. Bald erreichen wir die
Straße nach Ebermannstadt, überschreiten sie vorsichtig!! nach links
und zweigen rechts mit dem gelben Punkt in einen Feldweg ab. Nach etwa
200 Metern biegt er links ab und stößt nach der gleichen Entfernung auf einen
Querweg. Mit diesem marschieren wir nach rechts zum Wald und folgen ihm auch
hindurch. Bei der Weggabelung wandern wir links und erreichen bald eine
Kreuzung.
An der Kreuzung steht ein Denkmal für 6 erfrorene Kinder aus Dürrbrunn.
Wir überqueren die Kreuzung und wandern geradeaus im Wald abwärts. Den
folgenden Querweg nehmen wir nach rechts und folgen dem Teerweg abwärts nach Dürrbrunn.
Wir ziehen auf der Langen Meile links in den Ort. Wenden uns an der Dorfstraße
links und steigen mit dem Melmberg aufwärts. Auf der ansteigenden
Straße verlassen wir den Ort.
Oben stoßen wir auf einen Kreuzung, die wir gerade überschreiten und uns
mit dem Teerweg und blauem Dreieck wieder abwärts bewegen. Im Talgrund biegen
wir rechts ab, gehen an der folgenden Gabelung links und ziehen aufwärts am
Hang entlang. Den folgenden Querweg nehmen wir nach links, am nächsten wenden
wir uns nach rechts. Der Weg fällt leicht ab.
In der ersten starken Kurve nehmen wir eine Abkürzung nach rechts und
erreichen durch einen Hohlweg weiter unten wieder den Fahrweg. Wir ziehen nach Traindorf
hinein, durchschreiten es gerade. Wir verlassen den sich nach links aufwärts
schlängelnden Weg nach rechts in einen Wiesenpfad an der Leinleiter
entlang. Bei einer Brücke stoßen wir auf den Leitleiter-Radweg und
wandern darauf links nach Heiligenstadt. Überqueren dort den Bach und
gehen über den Marktplatz zur Hauptstraße und nach links zum
Parkplatz.
Mittelschwere, aussichtsreiche Rundwanderung mit mehreren Anstiegen, Länge
ca. 18 km.
Einkehrmöglichkeiten: Heiligenstadt, Eschlipp, Dürrbrunn.
Sehenswertes:
- Heiligenstadt, im Leinleitertal, der ca. 1300 Einwohner zählende
Ort wurde 1168 erstmals geschichtlich erwähnt, als Haldenstatt, besitzt seit
1541 die Marktrechte, erhalten durch die von Streitberg von Kaiser Karl V..
Diese führten 1580 auch die Reformation ein.
Die evang. St. Veit-Michaels-Kirche mit freistehendem Turm, entstand im
wesentlichen im 17. Jh. anstelle einer mittelalterlichen Burg, reiche
Barockausstattung, 100 Deckenfelder mit Bemalung von Joh. Brückner,
unbeschwerte ländliche Barockmalereien und Grabdenkmäler der Herren von
Streitberg. Die abgesetzte Adligen- oder Edelempore führt sieben Tugenden vor
Augen: die Liebe (Kind), die Geduld (Lamm), Hoffnung (Anker), Glaube (Kreuz),
Gerechtigkeit (Schwert und Waage), Mäßigkeit (Wasserkrug) und Stärke
(Säule), im Mittelfeld das Stauffenbergische Wappen, alles 1718 vom Bamberger
Maler Joh. Gg. Friedrich.
Historischer Marktplatz, mit (Oster-) Laufbrunnen (1730 erwähnt, 1866 aus
Stein gebaut, 1985 an jetzige Stelle versetzt), umrahmt von hübschen
Fachwerkhäusern und zahlreichen Lindenbäumen.
Rathaus, 1524 markgräfliches Lehen, Gebäude mit Fachwerk des 17./18. Jh.,
bis 1855 Brau- und Schankstätte, danach Grundschule bis 1959, 1975 total
restauriert.
Des weiteren eine Mühle, bereits 1168 als Mühle bei der Kirche bekannt, im
17. Jh. auch Schneidmühle, 1709 neu errichtet; ein Kleinbauernhaus, Ursprünge
18. Jh., Obergeschoss mit Fachwerk um 1850; ein Handwerker-Tropfhaus, (17. Jh.);
die frühere Schule, 1728 errichtet, bis 1963 genutzt; Turm und Mauern der
einstigen Wehrkirche an sog. Veitsberg, mittelalterlich; Pfarrhof, Ursprung
mittelalterlich, 1661 erneuert, 1921 renoviert; Oertelshof, 1529 erwähnt,
Inschrift 1609 am Eckbalken, bis 1850 Brau- und Schenkstatt.
Schloss Greifenstein, hoch über dem Ort, Sitz der Grafen von Stauffenberg,
über 1000 Jahre alt.
Ortsteile: Brunn, Burggrub, Geisberg, Geisdorf, Greifenstein, Heroldsmühle,
Herzogenreuth, Hohenpölz, Kalteneggolsfeld, Leidingshof, Lindach, Neudorf,
Neumühle, Oberleinleiter, Oberngrub, Reckendorf, Siegritz, Stücht, Teuchatz,
Tiefenpölz, Traindorf, Veilbronn, Volkmannsreuth, Zoggendorf. 3800 Einwohner.
- Eschlipp, OT Ebermannstadt, Landkreis FO, Kapelle, erbaut 1885,
Steinbruch, Blick zur Burg Feuerstein.
- Dürrbrunn, OT Unterleinleiter, Landkreis FO, Kirche, im Wald
Denkmal für 6 erfrorene Kinder.